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POLITIK

„Alpswind“ stellte keinen Antrag auf Behördenverfahren zur Genehmigung einer Windkraftanlage

22.02.2017
Klarstellung von LR Holub in Bezug auf jüngste Medienberichte


Umwelt- und Energielandesrat Rolf Holub stellt heute, Mittwoch, in Bezug auf jüngste Medienberichte zum Thema „Windkraft“ klar: „Die ‚Alpswind‘ (seit Herbst 2016 ‚Greenfuture‘) hat weder bei einer Bezirkshauptmannschaft noch bei der Landesregierung jemals einen Antrag auf Durchführung eines Behördenverfahren zur Genehmigung einer Windkraftanlage gestellt. Behördenverfahren wurden lediglich für Windmesseinrichtungen durchgeführt - alle Bewilligungen dafür hat ‚Alpswind‘ zeitgerecht rechtskräftig von den Bezirkshauptmannschaften erhalten. Die Windkraftanlage auf der Petzen war von der ‚Alpswind‘ beabsichtigt. Allerdings wurde das Projekt vor Erstellung der Projektunterlagen durch die Gesellschaft nicht mehr weiter verfolgt.“

Holub erläutert: „Die Versuchsanlage auf der Pack (ein Einzelrad) betrieb die WKA Packalpe Energie GmbH. Das Windrad wurde seitens der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg befristet auf drei Jahre für den Versuchsbetrieb genehmigt. Die Gesellschaft hat ein Rechtsmittel dagegen erhoben, da ihr die Genehmigungsdauer zu kurz war. Der Bescheid der BH wurde vom Landesverwaltungsgericht aufgehoben. Statt das Verfahren fortzuführen, wurde der Antrag von den Antragstellern zurückgezogen. Selbiges trifft auch auf das Projekt Bärofen zu.“

Anträge auf Genehmigungen seien hingegen von eigenständigen juristischen Personen (GmbHs) gekommen, die im Naheverhältnis zur „Alpswind“ stehen bzw. standen, erläutert Holub weiter und nennt hier die Namen Brandpower, WKA Packalpe Energie GmbH, Bärofen Energie GmbH. Für die genannten juristischen Personen seien alle Umweltverträglichkeits-Feststellungsverfahren (UVP) rechtskräftig abgeschlossen worden, so Holub. Keine der Gesellschaften sei nach dem bisherigen Kenntnisstand durch Behördenverfahren in Konkurs gegangen bzw. musste ein Sanierungsverfahren einleiten. Wieso dies bei der „Alpswind“ der Fall sei, die kein Projekt für ein Genehmigungsverfahren durchgeführt habe, entziehe sich seiner Kenntnis.



Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Polzer-Srienz/Böhm