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Kick-Off für Verkehrslösung in Lavamünd

23.02.2017
LR Holub: Lavamünd soll verkehrstechnisch beruhigt werden


Klagenfurt (LPD). Heute, Donnerstag, startete Verkehrslandesrat Rolf Holub in Lavamünd den Planungsprozess für eine Verkehrslösung im südlichen Lavanttal. „Vor allem für die Bevölkerung ist die Verkehrsbelastung durch den grenzüberschreitenden und lokalen Straßenverkehr bereits seit längerer Zeit sehr störend. Das haben wir auch im Zuge der Bürgerveranstaltungen des Mobilitätsmasterplans erhoben. Das große Einzugsgebiet durch den Grenzübergang zu Slowenien und der direkte Anschluss an die A2 Südautobahn sind die Hauptgründe für diese Belastung, die vor allem durch LKWs verursacht wird“, so Holub. Der Verkehr solle keinesfalls einfach auf andere Gemeinden verschoben werden. „Wir brauchen hier eine gemeinsame Lösung“, appellierte der Verkehrsreferent vor Ort. Auch Feinstaubmessungen wurden vereinbart.

Ziel des Prozesses sei es, das Zentrum Lavamünds verkehrstechnisch zu beruhigen und für die Zukunft eine zusätzliche Verkehrsbelastung zu vermeiden. Dafür benötige es eine langfristige Verkehrslenkung, die durch diesen Prozess erarbeitet werden solle. „Ich setze auf die Kompetenz der Landesfachabteilungen, gemeinsam mit der Bevölkerung und den verantwortlichen Personen in der Gemeinde Lavamünd und ihren Nachbargemeinden dies- und jenseits der Grenze eine tragfähige Lösung auszuarbeiten. Der Wirtschafts- und Ausflugsverkehr zwischen Slowenien und Kärnten stellt eine wichtige Achse für die wirtschaftliche und nachbarschaftliche Entwicklung in dieser Region dar. Er soll aber so gelenkt werden, dass dabei die Lebensqualität erhalten bleibt“, meinte der für die Verkehrsplanung zuständige Landesrat.



Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Böhm
Fotohinweis: Büro LR Holub