Presseaussendungen

WIRTSCHAFT

Tourismus: Schneearmer Winter beschert herbe Bilanz

27.02.2017

LR Benger: Qualität und Angebot überzeugen ausländische Gäste trotz Schneearmut – Inlandsgast als kurzfristiger Bucher ausgeblieben – Jänner-Ankünfte -12,1 Prozent, Jänner-Übernachtungen -3,6 Prozent, bisherige Wintersaison -4,8 Prozent


Klagenfur (LPD). „Wir müssen mit einem schwierigen Winter umgehen, die Ergebnisse bei Nächtigungen und Ankünften sind sehr differenziert zu betrachten. Trotz Gesamt-Minus zeigt sich, dass Qualität und Angebot entscheidend sind. Kurzfristige Bucher haben Alternativen in schneereicheren Bundesländern gesucht, oder sind gar nicht in den Winterurlaub gefahren. Gäste aus dem Ausland kommen jedoch verstärkt“, sagte heute, Montag, Tourismuslandesrat Christian Benger nach Vorliegen der Jänner- und Winter-Tourismuszahlen. Zudem sei zu bedenken, dass Kärnten mit dem zweiten schneearmen Winter hintereinander zu Rande kommen müsse.

„Eines möchte ich jedenfalls herausstreichen: Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Skigebieten geleistet haben, ist herausragend. Die Pistenverhältnisse sind trotz fehlendem Niederschlag hervorragend. Das ist nur dank dem Einsatz aller gelungen und der Bereitschaft der Gemeinden und Regionen, auch die Mittel dafür in die Hand zu nehmen. Ohne diese Kraftanstrengungen wäre das Minus deutlich höher“, betonte Benger.


Nach einem guten Auftakt im November (Plus 3 Prozent an Übernachtungen) und einer erfreulichen Bilanz der Adventzeit stellten die ungünstige Feiertagslage über Weihnachten und der mangelnde Schnee den Kärntner Wintertourismus vor erhebliche Herausforderungen. Die bisherige Wintersaison (November bis einschließlich Jänner) muss mit weniger Übernachtungen und Ankünften in die zweite Halbzeit gehen, fasste die Kärnten Werbung die Situation zusammen. „Durch das große Engagement der Skigebiete in die technische Beschneiung und die hervorragende Arbeit der Seilbahnwirtschaft sind die Pisten in einem perfekten Zustand. Für den Sonnenskilauf im März ist Kärnten bestens gerüstet“, so Kärnten Werbung-Geschäftsführer Christian Kresse. Aber auch abseits der Pisten bieten Kärntens Tourismusunternehmer mit tollen Alternativ-Angeboten die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Winterurlaub.


Die Ergebnisse konkret: Jänner-Ankünfte: -12,1 Prozent (in Summe 160.583), Jänner-Übernachtungen: -3,6 Prozent (in Summe 754.083). Auslands-Übernachtungen im Jänner: +3,4 Prozent, sie machen 70 Prozent der Winterübernachtungen aus (526.298). Herkunftsmärkte mit einem Plus: Deutschland (4,7 %), Kroatien (15,6 %), Polen (8,2%), Slowakei (20,5%), Slowenien (7,8%). Um rund zehn Prozent weniger Gäste kamen aus Italien, den Niederlanden und der Tschechischen Republik. Inlands-Übernachtungen im Jänner: -16,7 Prozent (in Summe 227.786).


„An diesen Zahlen zeigt sich: wer längerfristig bucht, also vorwiegend Gäste aus dem Ausland, kommt trotz Schneemangels, weil Angebote und Qualität überzeugen. Die Aufenthaltsdauer liegt bei 5,2 Tagen. Gäste aus Österreich, die prinzipiell kurzfristiger buchen, sich verstärkt an Web-Cams orientieren, haben Alternativen gesucht und gefunden, denn nördlich der Alpen gab es genug Schnee“, so Benger. Gäste aus Österreich sind im Jänner im Schnitt 3,8 Tage geblieben. Vor allem die Urlauber aus Wien, Niederösterreich und der Steiermark haben im Jänner ausgelassen. Sie sind in anderen Wintern die stärksten Herkunftsbundesländer.


Es sind die Nächtigungsergebnisse laut Benger jedoch differenziert zu betrachten, denn es gibt auch Skigebiete in Kärnten mit positiven Nächtigungszahlen im Jänner, wie Hermagor-Pressegersee mit +0,6 Prozent, Rennweg am Katschberg mit +6,8 Prozent, Reichenau mit der Turrach mit +5,3 Prozent, Wolfsberg mit der Koralm mit +51,9 Prozent, Krems mit +6,2 Prozent. Skigebiete, die ein Minus im Jänner verzeichnen müssen, sind beispielsweise Bad Kleinkirchheim mit -9 Prozent, Heiligenblut mit -15 Prozent, Flattach mit -12 Prozent. Auch der Weissensee (-9,5 %) mit dem Gitschtal (-2,1%) hat ein Nächtigungsminus.


Die für die bisherige Wintersaison – November 2016 bis inklusive Jänner 2017 – muss man einen Nächtigungsrückgang von 4,8 Prozent hinnehmen. In Summe sind 1,425.416 Mio. Nächtigungen zu zählen. Auch Tirol hat laut Benger mit einem schwierigen Winter zu kämpfen. Auch dort muss man Nächtigungsrückgänge von -3,7 Prozent verkraften, wobei in Tirol vor allem deutsche Urlauber ausließen. In Tirol sehe man in der Ferienkonstellation rund um Weihnachten die Ursache für die Rückgänge bei Nächtigungen und Ankünften und auch im Feber überschneiden sich Ferien in Bayern, den Niederlanden und Belgien.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Böhm


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