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Startschuss für 100 geförderte Mietwohnungen

04.03.2017
LHStv.in Schaunig: Neue Wohnungen werden in Ebenthal, Klagenfurt und Moosburg errichtet


Klagenfurt (LPD). In der kommenden Regierungssitzung, Dienstag, 7. März, werden von Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig, drei Anträge für den Bau von 100 geförderten Wohnungen zur Beschlussfassung vorgelegt. Eine flächendeckende und bedarfsorientierte Versorgung mit günstigen Wohnungen steht im Mittelpunkt der Förderzusagen.

26 Wohneinheiten errichtet die "Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft" in Ebenthal, in der Franz Jonas Strasse. Die Baukosten sind mit rund 3,7 Millionen Euro veranschlagt. Der Startschuss für das Bauprojekt ist noch im März 2017 geplant. Im Feber 2019 können die Mieter ihre neuen Wohnungen beziehen.

In der Klagenfurter Krassnigstraße 6 und 8 werden insgesamt 56 Wohnungen von der Gemeinnützige Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft "Fortschritt" errichtet. Für dieses Reconstructing-Bauprojekt werden sich die Gesamtbaukosten auf rund 8,3 Millionen Euro belaufen. Der Baubeginn ist für März 2017 vorgesehen und die Fertigstellung ist im Juli 2020 geplant.

Weiters errichtet das "Kärntner Siedlungswerk" ab März diesen Jahres 18 Wohneinheiten in Moosburg, am Karl Hauser Weg. Die Fertigstellung ist für September 2018 vorgesehen. Die Gesamtbaukosten betragen rund 2,8 Millionen Euro.

Es darf nicht zur sozialen Frage werden, ob man sich ein Dach über dem Kopf leisten kann", betonte heute, Samstag, Schaunig. Kärnten habe erfreulicherweise im Bundesländervergleich geringe Wohnkosten, dennoch sind die Aufwendungen für das Wohnen für viele Menschen eine zunehmende finanzielle Belastung. Zudem erfordern geänderte demographische Bedingungen neue Wohnformen, deren Förderung nach den derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen nur unzureichend möglich sind.


Aus diesen Gründen wurde in Kärnten ein neues modernes Wohnbauförderungsgesetz ausgearbeitet und die Beschlussfassung soll zeitnah erfolgen. "Die wesentliche Neuerung ist eine Koppelung der Wohnbauförderung an raumplanerischen Kriterien und Vorgaben des örtlichen Entwicklungskonzeptes", so die Wohnbaureferentin. Im Vordergrund stehen Siedlungsschwerpunkte und die Belebung von bestehenden Orts- und Siedlungskernen, sparsame Verwendung von Grund und Boden unter anderem durch Reconstructing, flächensparende Bauweise und Bauen im Bestand.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Zeitlinger