News

LOKAL

Kärnten ist fit für den Urlaubsmarkt

09.03.2017
LR Benger bei ITB in Berlin: Gästetrends klar: Natur erleben, Land und Leute kennenlernen – Kärnten mit Themen Rad, Kulinarik und Alpen-Adria-Trail vor Ort – Sicherheit prägt Urlaubsentscheidung


Klagenfurt (LPD). „Wir liegen mit unserer Tourismusstrategie richtig, wir sind mit der Angebotsplanung am richtigen Weg, die Prognosen bewahrheiten sich“, sagt Tourismuslandesrat Christian Benger am zweiten Tag auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB). Denn die Gästetrends liegen auf der Hand: Urlauber wollen die Natur erleben, das jeweilige Land und die Leute kennen lernen und die jeweils heimischen Produkte essen. „Diese Urlaubserwartungen decken sich perfekt mit unserem Alleinstellungsmerkmal der höchsten Konzentration südlichen Lebensgefühls in Österreich. Dazu gehört die Kulinarik, der direkte Kontakt mit der Bevölkerung und jede Möglichkeit, durch die Landschaft geführt zu werden“, hält Benger fest.


Vor allem mit den Themen Rad, Kulinarik und dem Alpen-Adria-Trail möchte daher Kärnten auf der ITB bei Reiseveranstaltern und Journalisten punkten. Zumal in Kärntens Hauptmarkt, Deutschland, 4,5 Millionen Urlauber jedes Jahr mindestens eine Radreise mit 3 Übernachtungen tätigen. 70 % der Radurlauber konzentrieren sich auf sogenannte Strecken-Radreisen, das heißt, sie fahren von A nach B, erkunden das Land und lernen die Leute kennen.


Schon im Vorjahr wurde ja der Drauradweg vom ADFC (Allg. Deutscher Fahrrad Club) mit 5 Sternen ausgezeichnet und zählt damit zu den 4 Radwegen in Europa mit der höchsten Qualifizierung.


„Abgehen davon, dass wir den Drauradweg als Lebensader Kärntens noch weiter inszenieren werden und Kultur, Geschichte, Handwerk und Kulinarik entlang des Weges erlebbar machen werden, müssen wir den Radweg über die Grenze nach Slowenien bis Maribor ausbauen“, so Benger. Daher sei er selbst laufend in Kontakt mit dem slow. Wirtschaftsminister Zdravko Pocivalsek. Dieses Ansinnen, einen grenzüberschreitenden Radfernweg zu entwickeln sei in den letzten 2 Jahren auch in Slowenien auf fruchtbaren Boden gefallen. So sei ein Abschnitt zwischen Dravograd und Maribor bereits mit dem Rad zu befahren und er findet sich auch schon in den Werbemitteln. Auch slowenische Tourismusbetriebe haben sich bereits den Drauradweg-Wirten angeschlossen.


Ein großes Thema für Urlauber sei die Sicherheit. „Es herrschen Unsicherheit und Ungewissheit. Terroranschläge, politische Umbrüche haben Spuren hinterlassen, das ist nicht schönzureden. Umso wichtiger sind Maßnahmen, in den Ländern und auch in Kärnten und Österreich, die signalisieren, dass wir ein sicheres Land sind und dass wir alles daran setzen, damit es auch so bleibt“, betont Benger. Die Urlaubsfreude der Menschen sei ungebrochen, doch fällt die Auswahl der Ziele viel differenzierter aus. Urlaub rangiere innerhalb der Konsumprioritäten unangefochten an erster Stelle.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch

Fotohinweis: Büro LR Benger