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ITB, Slow Food 2 – Ganz Kärnten als Slow Food-Region

09.03.2017
LR Benger auf Internationaler Tourismusbörse Berlin: Authentische Kulinarik urlaubsentscheidend – 2018 gemeinsamer ITB-Auftritt Kärnten-Slowenien-Italien


Klagenfurt (LPD). „Kulinarik ist buchungsentscheidend. Lebensmittel genießen, wo sie hergestellt werden, von Produkten die Herkunft kennen und das Essen in Einklang bringen mit dem Urlaubsort, in dem man sich aufhält, sind die Anforderungen der Gäste“, berichtet Tourismuslandesrat Christian Benger heute, Donnerstag, von der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Die Kulinarik sei auch ein wesentlicher Teil der Kärntner Tourismusstrategie, die unser Land mit dem Alleinstellungsmerkmal der höchsten Konzentration südlichen Lebensgefühls ausstattet. In diesem Zusammenhang sind Essen und Trinken, der Genuss und authentische Lebensmittel eine Grundlage.


Schon vor der ITB in Berlin hat Benger der Kärnten Werbung den Auftrag gegeben, ein Konzept zu erarbeiten, wonach ganz Kärnten zur Slow Food-Region werden sollte. Das bedeutet, Kärnten sollte sich als Tourismusland präsentieren, in dem Lebensmittel produziert werden, die herausragend schmecken, ökologisch und nachhaltig hergestellt werden und den Produzenten einen fairen Preis bringen. Als Pilotprojekt gibt es bereits die 1. Slow Food Travel-Region Gailtal-Lesachtal.


„Wir erreichen einen Mehrfachnutzen: Wir stärken die Produktion und damit die Einkommen vor allem in kleinen, bodenständigen Betrieben, wir entsprechen als Tourismusland einem Gästetrend, wir stärken unseren ländlichen Raum und schaffen authentisches Angebot in den Tourismusbetrieben.


Zusammengefasst: Wir halten den Wirtschaftskreislauf im Land im Schwung“, erklärt Benger. Die Zielgruppe: hochgebildet mit überdurchschnittlichem Einkommen, die auch bereit ist, mehr auszugeben.

Verbunden damit ist aber nicht nur Essen und Trinken selbst, sondern dazu gehören in Betrieben vor Ort Workshops, Koch- und Backkurse ebenso. Beherberger als Partner machen ein komplettes Reiseangebot möglich. Es entsteht eine gesamte kulinarische Entdeckungsreise für Gäste in den heimischen Betrieben, die mitmachen. Im Gail- und Lesachtal bestehen bereits rund 20 solcher Stationen. Gemütliches Reisen verbunden mit dem entdecken authentischer Lebensmittel liegt der Slow Food Travel-Region zu Grunde.

Auf der ITB hat Benger mit dem Tourismusminister Sloweniens, Zdravko Pocivalsek, und Vertretern Italiens vereinbaren können, dass Kärnten federführend mit seinen Nachbarländern nächstes Jahr auf der ITB zum Thema Kulinarik und Slow Food gemeinsam auftritt. „Damit werden wir einem weiteren Gästetrend gerecht, der seine Urlaubsregion auch grenzüberschreitend kennen lernen will“, so Benger. Slowenien habe zudem im Gespräch auf der ITB Kärntens Verträge für Mountainbike Strecken angefragt, um sie als Muster für die Situation im eigenen Land zu verwenden.


Informationen zum Thema Slow Food: Weltweit gibt es über eine Million Unterstützer und 100.000 aktive Mitglieder. Zu den international erfolgreichen Slow Food-Projekten zählen Bio Austria, das AMA Gütesiegel, die Austria Bio Garantie, Gutes vom Bauernhof, die Genuss Regionen Österreich und viele mehr. Es geht um qualitätsvolle, authentische Lebensmittel und die Erhaltung der Produktion, Gastronomie, Beherbergung als regionale Ressourcen.


In der 1. Slow Food Travel-Region im Gail- und Lesachtal werden eigene Reiseprogramme angeboten, wie „Den Kärntner Nudln auf der Spur“, die „Reise zu Sennern, Bergbauern und Imkern“ oder „Zu den Wurzeln des guten Geschmacks“. Fünf Beherberger sind Partner.


Infos: http://kulinarik.nlw.at/de/slow-food-travel/was-ist-slow-food-travel



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Böhm

Fotohinweis: Büro LR Benger