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Gesetzesänderung ermöglicht behinderten Menschen Zugang zur Fischerei

09.03.2017

LR Köfer ist stolz auf diese historische Gesetzesänderung - Hobby als wichtiger Beitrag zur Integration



Klagenfurt (LPD). In der Sitzung des Kärntner Landtages heute, Donnerstag, wurde die Änderung des Fischereigesetzes engagiert diskutiert und einstimmig beschlossen. "Ich bin auf diese Gesetzesänderung sehr stolz, denn diese bietet eine Vielzahl an wichtigen Neuerungen und Änderungen. Ein mir besonders wichtiger Passus ist jener, dass durch diese Gesetzesänderung nunmehr auch Menschen mit Behinderung das Fischen ermöglicht wird", macht der zuständige Fischereireferent des Landes, Landesrat Gerhard Köfer aufmerksam.

"Zahlreiche namhafte Studien aus dem In- und Ausland belegen eindrucksvoll, dass Angeln wesentlich zur Integration von Menschen mit Behinderung beitragen kann. Aus diesem Grund ist jetzt im neuen Gesetz geregelt, dass Personen, die aufgrund einer Behinderung die fachliche Eignung für die Ausübung des Fischfangs nicht aufweisen, das Fischen unter Anwesenheit einer geeigneten Begleitperson praktizieren können", erklärt Köfer und verweist darauf, dass es auf diese Änderungsmaßnahme vorwiegend positive Reaktionen gab.

"Behindertenorganisationen und Betroffene haben in Gesprächen mir gegenüber ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass dieser Novellierungsschritt beinahe eine historische Dimension aufweist", so Köfer: "Beeinträchtigte Bürger unseres Landes sind nun endlich von diesem erfüllenden Hobby nicht mehr ausgeschlossen und erfahren ein Stück mehr an Gerechtigkeit und Teilhabemöglichkeit am gesellschaftlichen Leben".


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: E. Pircer-Weitzer/kb