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1.Kärntner Krebstag: Information, Aufklärung, Sensibilisierung

11.03.2017
LHStv.in Prettner versichert: Im Kampf gegen Krebs ist jeder Euro ein bestens investierter Euro - Bestmögliche Versorgung für alle Patienten, unabhängig von Einkommen, Alter, Status


Klagenfurt (LPD). Im Klinikum Klagenfurt findet heute, Samstag, der 1. Kärntner Krebstag statt. Experten beleuchten, erklären und diskutieren in Vorträgen, Beratungen und mit Hilfe begehbarer Organmodelle die unterschiedlichen Aspekte rund um das Thema Krebserkrankung - von der Vorsorge über moderne Therapiemethoden bis hin zur Schmerztherapie. Die Eröffnung erfolgte durch Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner.

"Mensch ist nicht gleich Mensch. Krebs ist nicht gleich Krebs. Die Krebsforschung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Heute können Patientinnen und Patienten dank High-Tech-Medizin und neuer Therapiemöglichkeiten quasi individuell maßgeschneidert behandelt werden", betonte Prettner. Bedeutende Fortschritte habe in der jüngeren Vergangenheit auch die Entwicklung neuer immunbiologischer Therapien gebracht. Tumorarten, gegen die es noch vor kurzem kaum Therapien gab, könnten heute oft gut behandelt werden.

"Medizinischer Fortschritt, neue Behandlungsmethoden, bahnbrechende Therapieformen: das alles kostet Geld", so die Landeshauptmannstellvertreterin, die jedoch betonte: "Meine Überzeugung ist: Geld, das in diesen Bereich investiert wird, ist bestens investiertes Geld. Es wäre fatal, hier den Sparstift anzusetzen." Prettner versicherte: "Mir geht es um die bestmögliche Versorgung und die bestmögliche Behandlung ALLER Patientinnen und Patienten - unabhängig von ihrem Alter, unabhängig von ihrem Einkommen, unabhängig von ihrem Status, unabhängig von ihrem Vermögen."

Die Verantwortung der Politik setze da ein, wo es gelte, "die Innovationen der Medizin für alle erhältlich und für jeden leistbar zu machen". Prettner wies auf folgendes Phänomen hin: Zwei Drittel der an Krebs gestorbenen Menschen lebten in Ländern mit geringen oder mittleren Gesundheitsausgaben. Das zeige deutlich: "Der Kampf gegen den Krebs ist nicht zuletzt auch von Investitionen abhängig. Investitionen in die Forschung, in die medizinischen Geräte, in die Spezialisten, in das gesamte Gesundheitswesen - und nicht zuletzt in Präventionskampagnen."

Für Prettner beginnt der Erhalt der Gesundheit mit Sensibilisierung und Wissen. Genau zu dieser Sensibilisierung würde der 1. Kärntner Krebstag beitragen: "Er will Bewusstsein schaffen, Ängste nehmen, Informationen geben und sich um Aufklärung bemühen. Ich freue mich, dass sich so viele renommierte Experten mit Vorträgen und in persönlichen Gesprächen für diese Sensibilisierungskampagne zur Verfügung stellen", dankte die Gesundheitsreferentin den engagierten Ärzteteams.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner Kabeg
Redaktion: Grabner/Böhm
Fotohinweis: Kabeg