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Zivildienst in Kärnten im Aufwärtstrend

18.03.2017
LH Kaiser: Bedarf an Zivildienern wurde im Vorjahr zu 92,2 Prozent gedeckt - zweitbestes Ergebnis seit elf Jahren - Sowohl die Anzahl der Meldungen als auch die der Plätze ist gewachsen


Klagenfurt (LPD). Am 1. April ist der nächste Einrückungstermin für Zivildiener in Kärnten. Von einer erfreulichen Entwicklung in diesem Bereich berichtete Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Samstag, angesichts des kürzlich fertiggestellten Jahresberichts für das Jahr 2016 der zuständigen Unterabteilung Angelegenheiten Sicherheitsdienst. Der Bedarf von 741 Zivildienern konnte im Vorjahr zu 92,2 Prozent gedeckt werde - das immerhin zweitbeste Ergebnis der vergangenen elf Jahre. 672 junge Männer haben sich 2016 in Kärnten zum Zivildienst gemeldet - die meisten waren im Rettungswesen tätig.

"Neben den vielfältigen Einsatzbereichen, allen voran das Rettungswesen, haben auch außerordentliche Aufgaben, wie die Betreuung im Rahmen der Flüchtlingsbewegung gezeigt, wie wichtig die Leistungen der Zivildiener für unser Land sind. Die Kärntnerinnen und Kärntner sind Zivildienern für ihre Bereitschaft, auf Unterstützung angewiesenen Menschen helfend zur Seite zu stehen, dankbar. Sie sind eine ganz wesentliche Säule in unserer solidarischen Gemeinschaft. Dafür sage ich als Landeshauptmann im Namen aller Kärntnerinnen und Kärntner ein aufrichtiges Danke", so Kaiser.

Insgesamt 81 Kärntner Einrichtungen nutzten im Jahr 2016 Engagement und Einsatzkraft der Zivildiener, das waren um sieben mehr als im Jahr davor. Die Steigerung wird mit 9,5 Prozent beziffert. Besonders erfreulich: Im Rahmen der behördlichen Überwachung seien bei routinemäßigen Besuchen in immerhin 39 Einrichtungen kaum Unzulänglichkeiten festgestellt worden. Anfragen und Beschwerden konnten einvernehmlich gelöst werden. "Für einen weiteren Aufwärtstrend in diesem Bereich ist also bestens gesorgt", betonte der Landeshauptmann, der auf die Unerlässlichkeit der Zivildiener in allen sozialen Diensten Kärntens verwies.


Rückfragehinweis: Büro LH Peter Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn