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"Tag der Einsatzkräfte" 2: Landesauszeichnungen für Bgm. Max Linder und Nicolino Namor

18.03.2017
LH Kaiser: Dank für vorbildliche Arbeit und Kooperation im Katastrophenfall - Gute Zusammenarbeit zwischen Kärnten und Friaul beim Katastrophenschutz


Klagenfurt (LPD). Im Rahmen des Tages der Einsatzkräfte heute, Samstag, wurden zwei Persönlichkeiten im CongressCenter in Villach besonders geehrt. Es sind dies der Bürgermeister der Gemeinde Afritz, Maximilian Linder, und Nicolino Namor, Verbindungsmann im Katastrophenschutzdienst zwischen Italien/Friaul und Kärnten.

Landeshauptmann Peter Kaiser überreichte Max Linder das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes, Nicolino Namor wurde das Ehrenzeichen des Landes verliehen. Ebenfalls gratulierten die Landesräte Gernot Darmann, Christian Benger, Rolf Holub und LAbg. Martin Rutter (für LR Köfer).

Wie der Landeshauptmann betonte, habe sich Bürgermeister Linder herausragende Verdienste bei den zwei verheerenden Murenabgängen in der Gemeinde Afritz im Jahr 2016 erworben. "Er hat vorbildliche Arbeit als Krisenmanager, Organisator und Psychologe geleistet. Der Krisenstab unter seiner Führung war beispielhaft, er hat alle Aufgaben mit hoher Qualität bewerkstelligt", so Kaiser. Er sei im Dauereinsatz gestanden und habe mit seiner ruhigen und besonnen Art wichtige Entscheidungen getroffen.

"Bgm. Linder stand der Bevölkerung mit Rat und Tat zur Seite, war stets vor Ort, hat informiert und immer wieder verängstigte Bürgerinnen und Bürger beruhigt. Er hat aber auch durch das gute Zusammenwirken mit allen Entscheidungsträgern und Einsatzorganisationen gezeigt, wie Krisenmanagement funktionieren soll", würdigte Kaiser das Engagement von Linder. Das Publikum dankte Linder, der übrigens gleich wieder zu einem Brandeinsatz in seiner Heimatgemeinde ausrücken musste, mit langem Beifall.
Maximilian Linder ist seit 2005 Vizepräsident des Kärntner Gemeindebundes und war von 2008 bis 2013 Abgeordneter zum Nationalrat.

"Nicolino Namor aus Cividale del Friuli ist in seiner Funktion als Mitarbeiter der Einsatzzentrale des Katastrophenschutzdienstes der Autonomen Region Friaul-Julisch Venetien seit Jahren im außerordentlichem Ausmaß bemüht, als deutschsprachiger Verbindungskontaktmann für die Einsatzkräfte aus Kärnten bei Übungen, Besprechungen und Einsätzen in Italien diese bestmöglich zu betreuen", dankte der Landeshauptmann dem wichtigen Verbindungsmann im Katastrophenschutzdienst zwischen Kärnten und Friaul, der sich stets durch seine freundliche und kompetente Art und Hilfsbereitschaft auszeichne.

"Für Nicolino Namor gibt es keine Probleme, die nicht lösbar wären, er versteht es zu improvisieren, bis ein positives Ergebnis gefunden wird", verwies Kaiser auf dessen Wertschätzung durch Mitarbeiter und Kollegen im Katastrophenschutzdienst. Namor bemühe sich intensiv um das Funktionieren der bilateralen Kontakte zwischen Kärnten und der Region Friaul-Julisch Venetien, unterstrich der Landeshauptmann.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Brunner
Fotohinweis: LPD/Höher