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21. März: Internationaler Tag der Hauswirtschaft

20.03.2017
LR Benger: Funktionierendes Haushaltsmanagement ist Basis für Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Landwirtschaftliche Fachschulen bieten Ausbildung, die jeden Tag gefragt ist


Klagenfurt (LPD). Seit 1982 findet am 21. März der internationale Tag der Hauswirtschaft statt, ins Leben gerufen vom internationalen Verband der Hauswirtschaft. „Damit soll das Bewusstsein steigen, dass hauswirtschaftliches Wissen und Können die Grundlage des Alltags ist. Erst wenn Haushaltung nicht funktioniert, wird sie wahrgenommen – leider“, sagt dazu heute, Montag, Agrarlandesrat Christian Benger. Hauswirtschaft sei die Familienarbeit zwischen beruflichen Ansprüchen und Bedürfnissen aller Familienmitglieder. Die Zufriedenheit der gesamten Familie hänge vom Haushaltsmanagement ab.


„Jeder von uns weiß es, weil es jeder von uns täglich erlebt: Ohne Haushaltsmanagement funktioniert familiäres Zusammenleben nicht und können Betriebe nicht geführt werden. Hauswirtschaft ist nicht gestrig, Hauswirtschaft ist täglich gegenwärtig und einem gewaltigen Wandel unterworfen. Heute lautet die große Herausforderung die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Benger. Funktionierendes Haushaltsmanagement schaffe Lebensqualität, soziale Sicherheit, weil der Alltag auf allen Ebenen damit geregelt werde, wie die Bildung, die Beziehung, die Gesundheit oder die Ernährung und das nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im öffentlichen wie in Krankenhäusern, Hotels, Kindergärten oder Altersheimen.


Die Landwirtschaftlichen Fachschulen bieten laut Benger diese Ausbildung, die tatsächlich jeden Tag im Leben gefragt ist, unter dem Titel „Betriebs- und Haushaltsmanagement“ an den Standorten Althofen, Buchhof, Drauhofen, Ehrental und Goldbrunnhof an. Betriebsführung sei ohne Haushaltsführung nicht möglich. Im bäuerlichen Bereich wäre beispielsweise eine Diversifizierung ohne die Kenntnisse im Haushaltsmanagement gar nicht möglich. „Urlaub am Bauernhof könnte es zum Beispiel gar nicht geben, wenn das Haushaltsmanagement eines Betriebes nicht funktioniert“, weist Benger hin. Auch die verstärkte Verwendung heimischer Lebensmittel als Grundlage für eine gesunde und vor allem nachhaltige Ernährung sei auf die Haushaltsführung zurück zu führen.


„Ich weiß genau, wie’s geht“, sagen die Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschulen Kärntens daher am internationalen Tag der Hauswirtschaft. Sie haben im „Ländlichen Betriebs- und Haushaltsmanagement“ eine Broschüre erstellt, die Einblick in die Vielfalt der Ausbildung gibt. Diese präsentieren sie ihren Mitschülern, den Lehrern und der Öffentlichkeit. Sie wollen aufzeigen, dass hauswirtschaftliche Bildung beste Vorbereitung auf das Leben ist. Einerseits Vorbereitung auf die bezahlte Erwerbstätigkeit, wo das Ziel eine hohe Wirtschaftskompetenz ist und andererseits als täglich zu erbringende Dienstleistung und damit Grundlage jeder Gesellschaft.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Böhm