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Erster Radcampingplatz entsteht am Drauradweg

20.03.2017
LR Benger: Neues Highlight entsteht - Land unterstützt Investitionen in Tourismus-Infrastruktur - Gemeinde Kleblach-Lind setzt Tourismusstrategie um


Klagenfurt (LPD). Damit die Gemeinden die Kärntner Tourismusstrategie umsetzen und die höchste Konzentration südlichen Lebensgefühls in ganz Kärnten durchgängig erlebbar wird, wurde im Land im Herbst 2016 eine neue Förderschiene entwickelt: „Mit dem Berg-Rad-See-Topf im Gemeindereferat unterstützen wir nachhaltige, touristische Infrastruktur in den drei Kernthemen, die der Tourismusstrategie entsprechen und den Gästetrends entgegen kommen“, erklärte heute, Montag, Tourismuslandesrat Christian Benger.


Die drei Kernthemen sind die Berg-Rad-See-Infrastruktur in den Gemeinden. „Der Gast will das Land erleben, will sich in der Natur bewegen, Land und Leute kennen lernen. Dafür brauchen wir Infrastruktur, die die Gäste dazu einlädt und die etwas Besonderes ist“, beschreibt Benger. Dieses Gästeverhalten belegen auch sämtliche Studien und Marktforschungen.


Etwas Besonderes entsteht nun am Drauradweg, in der Gemeinde Kleblach-Lind. Die Gemeinde errichtet mit Unterstützung des Landes den 1. Radcampingplatz. Gesamtinvestition: über 700.000 Euro, Förderung aus dem Berg-Rad-See-Topf: 250.000 Euro.


„Dieses Projekt vereint mehrere Parameter: das Besondere, das Thema Rad, Naturerlebnis, Wassererlebnis und ein Angebot, das sich vom Durchschnitt abhebt. Daher haben wir alles unternommen, um die Gemeinde zu unterstützen“, fasste Benger zusammen.


Zumal der Drauradweg einer von fünf in ganz Europa ist, der vom deutschen Radfahrerclub (ADFC) 2016 mit fünf Sternen ausgezeichnet wurde. Der Campingplatz ist laut Benger die richtige Qualitätsoptimierung.


Schon 2010 hat die Gemeinde an der Drau eine Freizeit- und Erholungsanlage mit Badesee errichtet, die auch von den Drau-Radlern gerne genutzt wird. Die Erweiterung der Badeanlage, eine qualitativ verbesserte Infrastruktur (Kiosk, Gastronomie, Sanitäranlagen) gehören ebenso zum Projekt wie der neue Campingplatz.


Die Übernachtungsmöglichkeiten am neuen Campingplatz werden auf die Radfahrer abgestimmt. „Die Radler müssen nicht ihr Zelt mithaben, für sie werden Mobilhomes errichtet, aber auch Zelte zur Verfügung gestellt. Waschservice, Pannensets, Ersatzteile, e-Bike-Ladestationen und viele Angebote mehr, die auf die Bedürfnisse der Rad-Touristen abgestimmt sind, sind selbstverständlich“, so Benger.

Auch der bestehende Badesee wird im Zuge der Umsetzung des Projektes um einen Rundweg mit besonderen Rastplätzen attraktiviert.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Zeitlinger