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Das beste Bildungsangebot braucht passende Räume

23.03.2017
LH Kaiser und LHStv.in Schaunig zu den Vorhaben des Kärntner Schulbaufonds


Klagenfurt (LPD). Raumangebote und Baustrukturen an Kärntens Schulen werden durch den Schulbaufonds sichergestellt. In der Sitzung des Kuratoriums des Kärntner Schulbaufonds wurde heute, Donnerstag, der Bericht über den aktuellen Vorhabenstand für 2017 mit Förderungsbindungen in Höhe von rund 17,2 Millionen Euro beschlossen. Der Rechnungsabschluss 2016 konnte mit 18.470.238 Euro beziffert werden. "Von 2014 bis 2016 wurden im Rahmen des Kärntner Bildungs- und Schulstandortekonzeptes in Summe 80 Millionen Euro in die Errichtung regionaler, moderner Bildungszentren investiert", freut sich Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser. Im Ausbau von Bildungszentren erkennt er zum einen eine Qualitätssteigerung für die Schülerinnen und Schüler, zum anderen eine Vorreiterrolle Kärntens im Zuge der bundesweiten Bildungsreform.

"Unsere Schulkinder müssen sich wohlfühlen und da gehört es auch dazu, dass die Raumangebote und Baustrukturen passen", sagt die Vorsitzende des Kärntner Schulbaufonds, LHStv.in Gaby Schaunig. Der Kärntner Schulbaufonds ist seit 1. Jänner 2009 als Instrumentarium zur Unterstützung der Schulerhalter bei der Bereitstellung und Sanierung von Schulgebäuden tätig. Seit 2009 wurden den Schulerhaltern insgesamt rund 126 Mio. Euro an Fördermittel bereitgestellt. "Durch die räumliche Zusammenführung unterschiedlicher Schultypen, aber auch Einrichtungen der vorschulischen Erziehung, der Nachmittagsbetreuung und der musischen Erziehung sollen insbesondere die zentral gelegenen Schulstandorte zu Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ausgebaut werden", betont Schaunig.

Für 2017 geplant sind unter anderem die Generalsanierungen der VS Spittal/Drau, der VS Kolbnitz und der Neuen Mittelschule/Polytechnischen Schule in Althofen. Eine Sanierung samt Zubau ist für die VS Nötsch vorgesehen. "Die überwiegende Förderung von Schulsanierungen wirkt sich aufgrund der Beschäftigungsintensität äußerst positiv auf den Kärntner Arbeitsmarkt und die Wirtschaft aus", hebt Schaunig hervor. "Die Politik und die Gemeinden als Schulerhalter ziehen hier an einem Strang. Wir wissen alle, wie wichtig Investitionen in die Bildung für die Zukunft unserer Kinder sind", so Kaiser und Schaunig unisono.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Böhm