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11 Millionen Euro: Investitionsschub für Kärntner Kommunen

28.03.2017
LH Kaiser und LHStv.in Schaunig begrüßen neues Gemeinde-Investitionsprogramm des Bundes: "Starkes Bekenntnis zum ländlichen Raum und Stärkung des regionalen Arbeitsmarktes"


Klagenfurt (LPD). Investitionsprämien in der Höhe von insgesamt bis zu 11 Millionen Euro können Kärntens Städte und Gemeinden heuer noch beim Bund abholen. Das ist der Hauptinhalt des Kommunalinvestitionsgesetzes, das Bundeskanzler Christian Kern und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner heute, Dienstag, präsentierten.

"Ein wichtiger Impuls für unsere Gemeinden und ein starkes Bekenntnis des Bundes zum ländlichen Raum, zur regionalen Wirtschaft und zum Arbeitsmarkt", bewerten Landeshauptmann Peter Kaiser und Gemeindereferentin LHStv.in Gaby Schaunig das Gesetz. "Es schließt an unsere kommunale Bauoffensive (KBO) an, über die wir seit 2013 über 46 Millionen Euro in kommunale Infrastrukturprojekte investieren und damit ein Gesamtinvestitionsvolumen von 130 Millionen Euro auslösen konnten", so Kaiser und Schaunig.

Die Investitionsprämie des Bundes können Städte und Gemeinden unter anderem für den Breitband-Ausbau, die Errichtung und Sanierung von Sportstätten und Freizeitanlagen, für den Abbau von baulichen Barrieren und für die (insbesondere thermische) Sanierung und Errichtung von Gebäuden, die sich in ihrem Eigentum besitzen, verwenden. Gefördert werden bis zu 25 Prozent der Investitionskosten.

"Nachdem unsere KBO für 2017 dank der Investitionsfreude der Kärntner Kommunen bereits komplett ausgeschöpft ist, können sich investitionswillige Gemeinden nun beim Bund diese wichtige Unterstützung abholen", betonen Kaiser und Schaunig und sagen weiter: "Es geht darum, den sanften Aufschwung in der Wirtschaft durch sinnvolle Förderprogramme anzukurbeln. Regionale Bauinvestitionen stärken die heimische Bauwirtschaft und damit den Arbeitsmarkt."

Mit der neuen Investitionsprämie können in Kärnten Bauinvestitionen mit einem Gesamtvolumen von über 44 Millionen Euro ausgelöst und damit rund 750 Jobs geschaffen bzw. abgesichert werden.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser/
Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Brunner