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Eröffnung Rathaus und Kulturhaus St. Andrä

01.04.2017
LH Kaiser: Gebäude dient der Stadtkernentwicklung und reaktiviert das Leben in der Stadt


Klagenfurt (LPD). Nach nur knapp zwei Jahren Planungs- und Bauzeit wurde heute, Samstag, das neue Rathaus und Kulturhaus in St. Andrä eröffnet. Landeshauptmann Peter Kaiser lobte das Gebäude, das in moderner, kundenorientierter, mitarbeitergerechter und energieeffizienter Bauweise errichtet wurde.

"Das Rathaus und Kulturhaus der Stadtgemeinde St. Andrä ist auch für viele andere Kärntner Gemeinden ein Vorzeigeprojekt, weil vor der endgültigen Realisierung, die Interessen der Bürger und Vereine weitestgehend eingearbeitet und dann ein schlüssiger Masterplan erstellt wurde", sagte der Landeshauptmann. Das Gebäude diene der Stadtkernentwicklung und reaktiviere das Leben in der Stadt.

Mit der Erhebung der Loretokirche zur Basilika minor - dieser päpstliche Ehrentitel werde nur herausragenden Gotteshäusern mit überregionaler Bedeutung verliehen - sei auch eine geistliche Renaissance eingeleitet worden. Der Weg von St. Andrä gereiche einer positiven Weiterentwicklung von ganz Kärnten. Hier werde Bürgernähe gelebt und es gebe ein gemeinsames Mitgestalten an dem, was die Gemeinde weiterentwickelt. "Es ist ein schöner Augenblick für St. Andrä, aber auch ein großer Augenblick für das Bundesland Kärnten", sagte der Landeshauptmann.

"Als Lavanttaler freut es mich besonders, dass die Gemeindebürger von St. Andrä mit dem neuen Rathaus nicht nur eine bedeutende Stärkung des Ortskernes erhalten, sondern darüber hinaus ein für unsere Bürger und Vereine vielseitig nutzbares Werk der gelebten Partnerschaft zwischen Gemeinde und Privatwirtschaft", sagte Landesrat Gernot Darmann.

"Wir sind stolz, dass der Bau des neuen Rathauses, das ein Meilenstein in der Geschichte von St. Andrä ist, ohne Komplikationen von statten gegangen ist und vorallem, dass der Kosten- und Zeitplan eigehalten werden konnte", freute sich Bürgermeister Peter Stauber. Das Motto von St. Andrä - gemeinsam etwas weiterzubringen - sei auch bei diesem Projekt gelebt worden.

Die Errichtung sei mit Zivilingenieur Gerhard Hanschitz als Co-Investor und Partner möglich gewesen. Außerdem habe das Land Kärnten im Rahmen eines Schwerpunktprogrammes zur Stärkung von Ortszentren die Gemeinde unterstützt. Stauber dankte besonders LH Kaiser und LHStv.in Gaby Schaunig für ihre Unterstützung, aber auch der gesamten Landesregierung, die hinter diesem Projekt gestanden sei.

Auch Harald Weber vom Büro "spado architects" verwies auf die Einhaltung des ambitionierten Bauzeitplans. Das Architekturbüro hat das mehrgeschossige Gebäude, in dem neben dem Veranstaltungssaal, die Gemeindeabteilungen, Geschäfts- und Büroflächen sowie Wohnungen integriert sind, geplant. "Das neue Gemeindezentrum fügt sich mit den neuen Wohnungen entlang der alten Festungsmauer, der neuen Sparkassenfiliale und einigen anderen Initiativen nahtlos in die Innenstadtoffensive von St. Andrä ein", so Weber und Hanschitz.

Die Segnung erfolgte durch Bischof Alois Schwarz. Umrahmt wurde die Feier von der Stadtkapelle St. Andrä. Unter den zahlreichen Ehrengästen waren die Landtagsabgeordneten Klaus Köchl und Hannes Primus, Bischofsvikar Gerfried Sitar, Ehrenbürgermeister a. D. Egon Petschar, Caritas-Chef Josef Marketz sowie zahlreiche Bürgermeister der Nachbargemeinden.

Die vier Ober- und zwei Untergeschosse haben eine Nutzfläche von 2.300 Quadratmeter inklusive der allgemein zugänglichen Flächen.



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser, LR Darmann
Redaktion: Ulli Sternig
Foto. LPD/Wofgang Jannach