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Arbeitsmarkt: Aufschwung in allen Kärntner Bezirken

03.04.2017
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Konjunkturaufschwung und Maßnahmenpaket gegen Arbeitslosigkeit zeigen Wirkung - Arbeitslosigkeit im März um 5,9 Prozent gesunken, Beschäftigung erneut gestiegen


Klagenfurt (LPD). Der milde März hat nicht nur der Vegetation, sondern auch dem Bauwesen ordentlich Schub verpasst: um 21,6 Prozent sank die Arbeitslosigkeit in der Baubranche in Kärnten im März im Vergleich zum Vorjahr. Aber auch in anderen Branchen wie im Metall- und Elektrobereich, bei den Technikern, in der Holzbranche, oder bei den Büroberufen sind heute signifikant weniger Menschen auf Jobsuche als im Vorjahr. Insgesamt ging die Arbeitslosigkeit im südlichsten Bundesland um 5,9 Prozent zurück (bereinigt um Schulungen: minus 4 Prozent), die Beschäftigung stieg um 1,2 Prozent. "Besonders erfreulich ist, dass die Arbeitslosigkeit im März in allen Kärntner Bezirken gesunken ist, besonders starke Rückgänge gab es in Völkermarkt und Wolfsberg", betonen Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig heute, Montag.

"Der Konjunkturaufschwung setzt sich fort. Eine Rolle dabei spielen auch die Infrastrukturmaßnahmen wie die Kommunale Bauoffensive des Landes, über die wir seit 2013 mehr als 46 Millionen Euro in kommunale Infrastrukturprojekte investieren und damit ein Gesamtinvestitionsvolumen von 130 Millionen Euro auslösen konnten, und das Breitbandprogramm. Über die Investitionsprämie des Bundes können die Kärntner Gemeinden heuer nochmals bis zu elf Millionen Euro abholen", so Kaiser und Schaunig.

Positiv sticht auch der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit ins Auge. Mit einem Rückgang von 18 Prozent bei den unter 25-Jährigen liegt Kärnten wieder einmal österreichweit im Spitzenfeld. "Hier greifen die Programme, die wir gemeinsam mit Sozialpartnern und dem Arbeitsmarktservice Kärnten eingeführt haben", sagen Kaiser und Schaunig. Ein leichter Anstieg ist leider erneut bei den älteren Arbeitslosen zu verzeichnen, wobei es zumindest bei den älteren Männern mit einem kleinen Rückgang einen Lichtblick gibt. "Es zeigt sich, dass trotz aller Maßnahmen und Initiativen vor allem die Gruppe älterer Arbeitssuchender, sowie von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Menschen sehr schwer wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren sind", sagt Kaiser. Genau hier setzt die "Aktion 20.000" der Bundesregierung an, mit der Jobs für ältere Arbeitssuchende in Gemeinden, gemeinnützigen Trägervereinen und Unternehmen geschaffen werden und die Landeshauptmann Kaiser gemeinsam mit Sozialminister Alois Stöger in der Vorwoche in Wien präsentierte.

"In Kärnten werden wir in einem Pilotprojekt gemeinsam mit dem AMS mit gezielten Maßnahmen versuchen, langzeitarbeitslose ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Regionen Villach, Villach Land und Hermagor über gemeinnützige Tätigkeiten wieder in Beschäftigung zu bringen", betont Kaiser.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Sternig