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POLITIK

Land Kärnten: Verwaltungsreform schreitet voran

03.04.2017
LH Kaiser: Verwaltungskonzentration bringt Einsparungen und macht Bürgerservice effizienter - Seit 2013 wurden 13 Verwaltungsstandorte aufgelöst, Einsparung von rund 360.000 Euro pro Jahr


Klagenfurt (LPD). Die Kärntner Verwaltungsreform schreitet voran, die Arbeit im Amt der Kärntner Landesregierung wird so nicht nur transparenter, sondern auch effizienter und wirtschaftlicher. Morgen, Dienstag, wird in der Sitzung der Landesregierung ein Bericht über die Verwaltungskonzentration 2013-2017 zur Kenntnis gebracht. "In dieser Phase konnten 13 Verwaltungsstandorte aufgelöst und dadurch rund 360.000 Euro an Betriebskosten und Mieten pro Jahr eingespart werden", teilt Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Montag, mit.

"Wir wollen eine moderne, abgespeckte, noch effizientere Verwaltung mit noch besserem Service für die Bevölkerung", betont Kaiser auch mit Hinweis auf die laufende Aufgabenreform. In diesem Sinne habe man durch die Verwaltungskonzentration neben den Einsparungen auch folgende Ziele umgesetzt: das Haus der Anwaltschaften als zentrale Anlaufstelle mit Kinder- und Jugendanwaltschaft, Referat für Frauen und Gleichbehandlung, Patientenanwaltschaft, Behindertenanwalt; eine zentrale Anlaufstelle für Flüchtlingswesen und Staatsbürgerschaftsangelegenheiten; das Haus der Volkskultur als neuer zentraler Standort in der "Kulturmeile" Mießtaler Straße; Zusammenfassung der buchführenden Verwaltungsteile zu einem Verrechnungszentrum; Zusammenfassung der Personalverwaltung in der Alten Kelag; Integration Verkehrsverbund.

Der Landeshauptmann bedankt sich bei den Landesbediensteten für ihr Engagement und ihre Mitwirkung bei all diesen Maßnahmen. "Im Zuge der Auflösung der 13 Standorte wurden 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übersiedelt und rund 1.800 Transportpakete bewegt", berichtete er. So wurden laut Kaiser 13,81 Prozent der Büroflächen eingespart und der Bruttobüroflächenverbrauch auf 15,18 m² pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter gesenkt. Die Haupteinsparung habe sich durch den Umzug des Hauses der Volkskultur in den Nordtrakt der Landwirtschaftskammer ergeben, allein hierbei seien ca. 800 m² an Flächen eingespart worden.

Das Amt der Kärntner Landesregierung verfügt jetzt nur noch über elf Standorte. Mit Ausnahme des Hauses der Volkskultur in der Landwirtschaftskammer (Mießtaler Straße 6) gibt es auch keine Fremdanmietung mehr. Vor der Verwaltungskonzentration 2013-2017 waren es noch 23 Standorte, vor der ersten Phase der Verwaltungskonzentration 2004-2009 - in deren Zuge wurden das Verwaltungs- sowie Technik- und Laborzentrum errichtet - sogar noch 39.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm