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40 Jahre BRG Viktring - Ein Ort der Bildung, Kultur und Kunst

07.04.2017
LH Kaiser und Bgm. Mathiaschitz gratulierten und würdigten die enorme Aufwärtsentwicklung und Innovation der Schule mit dem besonderen Flair


Klagenfurt (LPD). Das BRG Viktring feierte gestern, Donnerstagabend, sein 40-jähriges Bestehen mit einem Festakt und Konzert. Das ehemalige Zisterzienserkloster repräsentiert 875 Jahre Kulturgeschichte und hat sich als ein Ort der Bildung und des Wissens etabliert. Vor allem wird das historische Haus mit viel Musik gefüllt und es wurde zum Ort der Kreativität und Innovation. Es ist ein Realgymnasium unter besonderer Berücksichtigung der musischen Ausbildung. Das gesamte Schuljahr 2016/17 steht im BRG-Viktring/Klagenfurt unter dem besonderen Motto: "40 Jahre BRG-Viktring - 875 Jahre Stift Viktring".

Unter den Gratulanten fanden sich auch Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz ein. Sie unterstrichen die Besonderheit und den Erfolg dieser Schule. Für die Direktorin Gabriele Fenkart ist das BRG Viktring jedenfalls "die größte und schönste Schule Klagenfurts".

Der Landeshauptmann lobte die gute, freundschaftliche Zusammenarbeit im Bildungsbereich, was auch durch die Anwesenheit und stets große Verbundenheit der beiden Altdirektoren Rudolf Scherzer und Helmut Findenig mit Schule und Direktorin zum Ausdruck komme. Weiters erwähnte er die enorme Aufwärtsentwicklung, denn die Schule habe mit zehn Klassen und 18 Lehrenden begonnen, heute seien es 41 Klassen mit 120 Lehrerinnen und Lehrern und die Schülerzahl liege bei knapp 1.000, wobei 650 weiblich seien. Besonders gefragt sei auch stets der Rosenball, merkte Kaiser an.

Was ihn sehr stolz mache, seien auch die sportlichen Erfolge. So wurde bekanntgegeben, dass das Team vom BRG Viktring auch Volleyball Landesmeister wurde und sich damit für die Bundesmeisterschaften qualifiziert habe, was ihn als Präsident des Volleyballverbandes besonders freue. "Das BRG Viktring ist vor allem ein Ort der kulturellen Begegnung und Kreativität, der ganz im Sinn der Bundeshymne ´große Töchter und große Söhne´ hervorbringt", betonte Kaiser und erwähnte als ein Beispiel die erfolgreiche Literatin Anna Baar.

LH Kaiser und Bgm. Mathiaschitz überreichten auch eine Bücherspende als Geburtstagsgeschenk. Die Bürgermeisterin hob die Schule mit dem besonderen Flair als Ort der Innovation und als überaus wichtiges Bildungsangebot der Landeshauptstadt hervor.

Direktorin Fenkart informierte über den Werdegang des Stiftes und der Schule und sagte, dass der "Viktringer Geist" der Geist der Innovation, der Lust am Neuen und am kritischen Denken sowie der Freude am gemeinsamen Lernen und Gestalten sei. Es sei nicht immer leicht, das historische Gebäude für den zeitgemäßen Unterricht zu adaptieren. Auch hoffe sie, dass angesichts der vielen Anforderungen mehr Kraft für Projekte und Schulentwicklung bleibe. Die Schule nehme auch an vielen Wettbewerben teil. Insbesondere sei auch das Musikforum eng mit dem BRG verbunden.

Die Schriftstellerin Anna Baar, Absolventin des BRG Viktring, appellierte an die Schülerinnen und Schüler, wieder das Ich in das Schreiben und Denken zu holen und damit dem vielfach zu konstatierenden "Ich-Tabu" abzusagen. Es gehe darum, den jungen Menschen auch beizubringen, die kleinen Sensationen des Alltags zu sehen. Die Schülerin Lorena Perisutti nahm in ihrem Statement Bezug zur Barrierefreiheit, die man an der Schule teilweise auch mit künstlerischen Elementen umsetzen wolle.

Unter den vielen Ehrengästen befanden sich die Altdirektoren Rudolf Scherzer und Helmut Findenig, PH-Rektorin Marlies Krainz-Dürr, Uni-Vizerektorin Doris Hattenberger, Landeskonservatorium-Direktor Roland Streiner, LSI Siegfried Torta, Fachinspektoren Manuel Pichler und Anton Boschitz, Herwig Kircher (BIG), Pfarrerin Lydia Burchhardt und Pfarrer Hans Koschat.

Das BRG Viktring definiert sich seit seiner Gründung als schulisches Zentrum der Kunst und Kreativität und als Ort der Begegnung. Die Schule versteht Bildung und Kreativität als gesellschaftliche Notwendigkeit und bekennt sich bewusst zu Toleranz und Freiheit.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Brunner
Fotohinweis: LPD/Just