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Land Kärnten setzt mit Eingliederung der LIG nächsten Reformschritt

08.04.2017
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: "In der Vergangenheit ausgegliederte Strukturen werden bereinigt. Damit steigern wir Effizienz, Transparenz und sparen Steuergeld" - Nach struktureller Neuaufstellung ist Reintegration der Landesimmobiliengesellschaft der logische, nächste Schritt


Klagenfurt (LPD). Die Reformen in der Kärntner Landesverwaltung schreiten voran: Mit Jahresbeginn 2018 soll die Landesimmobiliengesellschaft wieder Teil der Landesverwaltung sein. Einen Zwischenbericht zum derzeit laufenden Integrationsprozess legen in der nächsten Regierungssitzung kommenden Dienstag Landeshauptmann Peter Kaiser und LHStv.in Gaby Schaunig vor.

"Nach Evaluierung der Geschäftstätigkeit der LIG und einer strukturellen Neuaufstellung ist dies nun der logische nächste Schritt", so Kaiser und Schaunig, die betonen, dass damit auch den Empfehlungen von Landes- und Bundesrechnungshof gefolgt wird. Einer der Gründe für die Auslagerung der LIG im Jahr 2001 waren zudem steuerrechtliche Vorteile, die nach einer Änderung im Umsatzsteuerrecht mittlerweile weggefallen sind.

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Landes und der LIG befasst sich derzeit mit der Klärung offener Fragen und der Festlegung der besten Vorgehensweise. "Geplant ist die Überführung der LIG als Einheit in die Landesverwaltung, wobei die bereits optimierte interne Struktur der LIG beibehalten werden soll", so Schaunig. Für Kaiser ist die LIG-Eingliederung ein weiterer, wichtiger Reformschritt: "Damit sorgen wir für mehr Effizienz, mehr Transparenz und letztlich werden wir damit auch Kosten sparen und damit für einen noch sparsameren Umgang mit dem Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sorgen".



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger