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Neue Boulderhalle in Klagenfurt eröffnet

08.04.2017
Sportreferent LH Kaiser. "Kärnten hat im Alpe Adria Raum nun einen Magneten um neue Höhen zu erklimmen"


Klagenfurt (LPD). Aus einer aufgelassenen Industriehalle im Süden von Klagenfurt wurde Österreichs modernste Boulderhalle, die Boulderama errichtet. Sie ist die die zweitgrößte Boulderhalle Österreichs und verfügt über eine Kletterfläche von 1.001 Quadratmetern. Heute, Samstag, wurde das neue Sportschmuckstück durch Landeshauptmann Sportreferent Peter Kaiser offiziell eröffnet.

"Ich habe schon viele Eröffnungen erlebt. Aber so weich stand ich noch nie und so hoch hinauf kommen wenige" stellte der Landeshauptmann fest. Investitionen in die Sportinfrastruktur seien sinnvoll, kämen sie doch jungen Menschen die gerne Sport betreiben letztendlich zu Gute. Seitens des Sportreferenten wurde auch nicht verhehlt, dass Kärnten im Alpe Adria Raum nun einen Magneten habe um neue Höhen zu erklimmen. "Hier gibt es die idealen Trainingsbedingungen", so Kaiser. Boulderama-Geschäftsführer Christian Rainer dankte er für seinen unermüdlichen Einsatz und seinen Weitblick. "Aus einer Vision wurde Realität. Seine Philosophie geht in die Zukunft."

Grußworte überbrachten auch Karl Selden, 1. Vorsitzender des Alpenvereins Klagenfurt, und Klagenfurts Stadtrat Markus Geiger. Für Selden entstand ein "Haus der Faszination und eine senkrechte Spielwiese". Geiger verwies auf die schwere Geburt bis zur Realisierung, die letztendlich die Richtige gewesen sei.

"Mit der neuen Halle soll der Klettersport in Kärnten noch populärer gemacht werden. Die Boulderszene ist groß", freute sich auch Christian Rainer. Er hofft, dass durch die Halle das Bouldern mehr zum Breitensport werde. Bouldern und Klettern werden ja in das Programm der kommenden olympischen Sommerspeile 2020 aufgenommen.

In der neuen Halle können ab nun 150 Routen geklettert werden. Angepeiltes Ziel sind 300. Es sind in der Mehrzahl Routen, die auch für Klettereinsteiger bestens geeignet sind. Geklettert wird bis zu einer Höhe von maximal 4,5 Metern, mehr ist nicht erlaubt. Auch Eiskletterer können unabhängig von den Temperaturen in ihr trainieren. Möglich machen das spezielle Kunststoffeisgriffe. Im Gebäude befinden sich auch eine Gruppenpraxis, ein Trainingsraum, das Stützpunkbüro des Fachverbandes, ein eigener Eltern-Kind-Bereich und ein Therapiekletterraum für beeinträchtigte Menschen.

Die Kosten für die Halle betrugen 480.000 Euro. Je 50.000 Euro kamen vom Land und der Stadt Klagenfurt, den Restbetrag finanzierte der Klagenfurter Alpenverein.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Peter Just