News

WIRTSCHAFT

Silicon Alps wird mit 1 Million Euro pro Jahr dotiert

09.04.2017
LHStv.in Schaunig: Finanzierung für Mikroelektronik-Cluster steht - Wertschöpfung in Kärnten steigern, zukunftssichere Jobs schaffen - Bundesländer Kärnten und Steiermark, Bund und Unternehmen sind an Bord


Klagenfurt (LPD). Die Basisfinanzierung des Silicon Alps Clusters ist mit dem Beschluss in der kommenden Regierungssitzung am Dienstag, 11. April, gesichert. "In der Aufbauphase wird der Cluster mit einer Million Euro jährlich dotiert", gab, heute, Sonntag, Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig bekannt. Davon kommen je ein Viertel vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, der Steirischen Wirtschaftsförderungs-GmbH, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und den Gesellschaftern und Mitgliedern des Clusters.

"Mit Silicon Alps stärken wir unsere Position als europäischer Hotspot für Mikroelektronik", sagte Schaunig. Zu den Aufgaben und Zielen des Clusters zählen die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsleistung der Mitglieder, eine Steigerung der Wertschöpfung in der Region Kärnten/Steiermark, höchste internationale Sichtbarkeit, der Aufbau einer regionalen Lieferlandschaft und die Erhöhung der Dynamik bei Gründungen und (außer)-universitären Spin-offs.

Der Silicon Alsp Cluster ist eine Public-Private-Partnership von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand. Bereits 60 Unternehmen aus der Branche sind dabei, darunter Infineon, NXP, Intel, AT&S, CISC Semiconductor, Lam Research oder Ortner Reinraumtechnik. Zu den Projektpartnern aus der Wissenschaft zählen unter anderem die Alpen Adria Universität, die Fachhochschule Kärnten, das CTR, das Joanneum Research und die TU Graz.

"Durch die Bündelung der Kompetenzen in diesem Bereich bringen wir den Süden Österreichs in eine herausragende Position. Der Silicon Alps Cluster agiert dank der Netzwerkpartner aus der Wirtschaft auf einem international wettbewerbsfähigen Niveau. In Verbindung mit der innovativen Zulieferlandschaft etwa aus dem Bereich der Reinraumtechnologie und den universitären und außeruniversitären Forschungsinstituten entwickeln wir ein Stärkefeld, das global wahrgenommen wird", betonte die Technologiereferentin. Rund 80 Prozent der österreichweiten Wertschöpfung im Bereich Mirko-und Nanoelektronik wird in der Steiermark und Kärnten erwirtschaftet. In beiden Bundesländern sind außerdem mehr als die Hälfte der technisch-wissenschaftlichen Forscher des Landes tätig. "Mit dem Silicon Alps Cluster multiplizieren wir unsere Potenziale und schaffen zukunftssichere Jobs", so Schaunig.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Zeitlinger