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Kärnten: Bekenntnis zu gemeinsamen Anstrengungen, um Flughafen Flügel zu verleihen

11.04.2017
Einhelliger Tenor nach Arbeitsgespräch bei LH Kaiser: Alles tun, um Frequenz des Flughafens als unverzichtbare Infrastruktur, zu steigern - Chance auf neue Destinationen besteht - Ticketpooling muss gesteigert werden


Klagenfurt (LPD). "Der Flughafen Klagenfurt ist eine für Kärnten, für die Wirtschaft, für die Industrie, für die Kärnten Werbung, für den Tourismus unverzichtbare Infrastruktur. Es ist gemeinsam alles zu tun, um Kapazitäten, Rotationen, Zahl der Destinationen und Fluglinien zu steigern." - So lautet der einhellige Tenor nach einer von Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Dienstag, Nachmittag einberufenen Arbeitssitzung zur "Zukunft des Flughafens". Teilgenommen haben neben Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig, LAbg. Markus Malle in Vertretung von LR Christian Benger, Reinhard Schinner in Vertretung von LR Rolf Holub, Kärnten Werbung-Chef Christian Kresse, WK-Präsident Jürgen Mandl, Claudia Mischensky von der Industriellenvereinigung, Flughafendirektor Max Schintlmeister sowie Hans Schönegger und Gilbert Isep von der Land Kärnten Beteiligungsverwaltung.

Gemeinsam einigten sich die Beteiligten auf drei zu forcierende und umzusetzende Aktivitäten: 1. Erhöhung bestehender Rotationen (Starts und Landungen pro Woche). 2. neue Destinationen. 3. Verstärktes Ticketpooling. "Derzeit laufen intensive Verhandlungen, um neue Destinationen mit internationaler Anbindung anzusteuern. Denn was wir brauchen, ist neben neuen Flugzielen vor allem die Anbindung an einen internationalen Hub, von wo aus unter anderem die USA und Asien angesteuert werden", erklärt Kaiser.

Weiters sollte das Ticketpooling für Fluglinien durch gemeinsame Aktivität aller Beteiligten deutlich erhöht werden, um die Attraktivität von Klagenfurt als Zielflughafen zu steigern. Dazu sollen jetzt notwendige rechtliche Prüfungen stattfinden. Darüber hinaus wird seitens des Flughafens im Bereich des Incoming auch durch personelle Verstärkung bei und mit den heimischen Tourismusunternehmen ausgelotet, welche Zielgruppen bestehen und welche Bettenkontingente für Reiseveranstalter zur Verfügung gestellt werden können. Zusätzlich werde man sich bemühen, die bestehenden Rotationen zu erhöhen.

"Um die drei Initiativen zu forcieren, braucht es auch zusätzliche finanzielle Mittel. Die werden jedenfalls nur gemeinsam von Politik, Wirtschaft und Tourismus aufgebracht werden können", so Kaiser. Diesbezügliche Möglichkeiten werden jetzt von den einzelnen Beteiligten ausgelotet.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm