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Kärnten Tourismus bleibt auf Investitionskurs

13.04.2017
LR Benger: Investitionszuwachsprämie ausgeschöpft – Touristiker investieren 56 Mio. Euro seit Herbst 2016 über diese Prämie


Klagenfurt (LPD). „Es ist eine wahre Freude zu sehen, dass Kärnten wesentlich mehr ist als Hypo und Heta, dass sich die Unternehmen von den Hypo-Schlagzeilen nicht beeinflussen lassen und voll auf Investitionskurs sind“, sagte heute, Donnerstag, Tourismuslandesrat Christian Benger. Anlass sind die jüngsten Zahlen zur Investitionszuwachsprämie, die im Herbst 2016 als Anreiz für Investitionen geschaffen wurde und für 2017 bereits ausgeschöpft ist, um Wachstums- und Beschäftigungsimpulse auszulösen. Die Prämie lief über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank, 22 Mio. für ganz Österreich standen alleine für 2017 zur Verfügung.


„Kärnten hat wieder die Nase vorn. Selbst die Experten der ÖHT belegen: So viel wurde in Kärnten in den letzten Jahrzehnten nicht investiert“, weist Benger hin. Konkret haben seit Herbst 106 Kärntner Tourismusbetriebe die Investitionszuwachsprämie in Anspruch genommen, es wurden 3,37 Mio. Euro an Prämie ausgeschüttet und damit über 56 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst. 2016 gab es die Investitionszuwachsprämie jedoch nur im Bundesland Kärnten (56 Betriebe, 1,5 Mio. Prämie, 32,3 Mio. Investitionssumme). Verhandelt wurde das Paket 2016 von LR Benger, der Kärntner Wirtschaftskammer und Wirtschaftsminister Mitterlehner.


„Die Investitionsbereitschaft belegt, dass sich die Konjunktur erholt, aber auch, dass die Grundstimmung in der Wirtschaft eine positive ist“, erklärt Benger. Mit der Investitionszuwachsprämie wurde die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit gesteigert, wurden Standorte ausgebaut und gesichert, sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen. Gefördert wurden Investitionen von mind. 50.000 Euro bis max. 450.000 Euro mit einer 15 prozentigen Prämie.


Schon 2016 bestätigte die ÖHT für Kärnten eine Rekord-Investitionsbilanz. 20 Prozent aller Tourismusinvestitionen Österreichs wurden im Vorjahr in Kärnten getätigt. 2016 haben die Tourismusbetriebe aller Bundesländer rund 660 Mio. Euro investiert. Alleine in Kärnten haben 235 Familienbetriebe rund 130 Millionen Euro in den Hand genommen und in Qualitätsverbesserungen, Betriebsvergrößerungen oder Spezialisierungen investiert! Die verschiedenen Tourismus-Förderprogramme des KWF und der ÖHT wurden voll ausgeschöpft.


„Das ist ein klares Lebenszeichen und es profitiert ganz Kärnten davon“, so Benger. Denn 60 Prozent der Investitionen werden im Umkreis von 60 Kilometern wertschöpfungswirksam. Das Investitionsvolumen verfünffachte sich 2016 im Vergleich zum Jahr 2015 und verdreifacht sich zum Durchschnitt der letzten 3 Jahre.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Brunner