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Wirtschaftsreferenten-Konferenz erstmals in Kärnten

13.04.2017
LR Benger: Wirtschaftslandesräte tagen am 4. Und 5. Mai – Im Vorfeld Wirtschaftsgespräche in Millstatt – LR Benger vergibt Stipendien an junge Kärntner, die außerhalb Kärntens leben


Klagenfurt (LPD). Erstmals findet die Wirtschaftsreferentenkonferenz in Kärnten statt. Am 4. und 5. Mai werden alle Wirtschaftslandesräte und der Wirtschaftsminister ihre Tagung am Wörthersee abhalten. Im Vorfeld der Konferenz aller Wirtschaftslandesräte finden am 4. Mai die ersten Millstätter Wirtschaftsgespräche mit hochkarätigen Referenten statt. Die Zusammenhänge zwischen „Wirtschaft, Kultur und Religion“ stehen im Mittelpunkt dieser ersten Wirtschaftsgespräche, die sich in Zukunft zu einem „Klein Alpbach“ entwickeln sollten.


„Ich bin stolz, dass die Wirtschaftsreferententagung in Kärnten stattfindet, wo wir die wirtschaftspolitische Ausrichtung der Bundesländer abstimmen, um zukunftsfit zu werden. Die Themen reichen von Arbeitszeitflexibilisierung bis hin zur Digitalisierung“, erklärt Benger.


Mit den Millstätter Wirtschaftsgesprächen würde zudem ein geeigneter Rahmen geschaffen, um die Anliegen von Unternehmern politischen Entscheidungsträgern näher zu bringen.


Zehn junge Kärntner, die außerhalb ihrer Heimat leben, arbeiten, studieren, haben die Gelegenheit, bei diesen Wirtschaftsgesprächen dabei zu sein. Benger vergibt zehn Stipendien, damit sie ihre Ideen für das Land bei den Wirtschaftsgesprächen einbringen. Die Stipendien stehen unter dem Motto „Brain Gain für Kärnten!“ und haben einen Wert von jeweils 400 Euro. Die Kosten werden vom Wirtschaftsreferat des Landes getragen.


„Entscheidend für unsere Zukunft ist unsere Jugend. Kärnten hat alles zu tun, um zu verhindern, dass junge Menschen das Land verlassen und umgekehrt müssen wir dafür sorgen, dass junge Kärntner mit ihrer Ausbildung, mit ihrem Wissen zurück in ihr Land kommen und hier erfolgreich sind“, betont Benger.

Seit Jahrzehnten verlassen im Schnitt über 5.000 junge Kärntnerinnen und Kärntner ihr Heimat-Bundesland, um beispielsweise in Wien oder Graz zu studieren. „Zu viele davon kommen nicht wieder zurück nach Kärnten. Dem müssen wir entschieden entgegentreten.“ verdeutlicht Benger anlässlich des Starts der Ausschreibung für das Jugend-Stipendium zu den Millstätter Wirtschaftsgesprächen.

Mit der Vergabe dieser Stipendien verfolgt Benger das Ziel, jungen Kärntnerinnen und Kärntnern den Zugang zu wirtschaftlichem Diskurs zu ermöglichen und gezielt Maßnahmen gegen den Brain-Drain aus dem Bundesland zu setzen.


Antragsberechtigt sind junge Kärntnerinnen und Kärntner unter 35 Jahren, die sich außerhalb ihres Heimatbundeslandes entweder in Ausbildung befinden (z.B. studieren) oder arbeiten und sich vorstellen können, wieder dauerhaft nach Kärnten zurück zu kommen.

„Jungen Kärntnerinnen und Kärntnern soll der Zugang zum wirtschaftlichen Dialog erleichtert werden. Wir wollen, dass diejenigen, die außerhalb von Kärnten studieren und Berufserfahrung sammeln, früher oder später wieder in die Heimat kommen. Davon kann Kärnten stark profitieren“, so Benger.

Hinweis: Bewerbungen können bis zum 26. April 2017 eingereicht werden. Die Ausschreibung ist auf der Homepage des Landes Kärnten abrufbar.


https://www.ktn.gv.at/Themen-AZ/Details?thema=13&detail=717



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Brunner