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Kälte: Kärntens Obst- und Weinbauern können Kulturen durch Heizen schützen

20.04.2017
LH Kaiser genehmigt per Unterschrift Ausnahme in Verordnung - Kaiser, LR Benger, LR Holub: "Tun unser Möglichstes, um Obst- und Weinbauern zu schützen und ihnen im Kampf um die Ernte zu helfen"


Klagenfurt (LPD). Das Land Kärnten hat auf den prognostizierten Kälteeinbruch und die damit einhergehende Gefahr, dass Obst- und Weinbauern dramatische Ernteausfälle drohen könnten, reagiert. Wie Landeshauptmann Peter Kaiser, Agrarreferent LR Christian Benger und Umweltreferent LR Rolf Holub heute, Donnerstag, mitteilten, wird zur Stunde eine Ausnahmeregelung per Verordnung erarbeitet, die zum Schutz vor Frost das Heizen bzw. Verbrennen von biologischem Heizmaterial, beispielsweise Stroh, zeitlich begrenzt erlaubt.

"Ausnahmesituationen erfordern auch Flexibilität und Geschwindigkeit seitens der Behörden. Hier geht es darum die vielen Kärntner Obst- und Weinbauern zu schützen, die ansonsten dem drohenden Frost ohne legale Gegenmittel gegenüberstehen würden. Es geht hier um viel mehr als um Obst, es geht darum, Existenzen, Familien zu schützen", begründeten Kaiser, Benger und Holub.

Die Verordnung soll in Kürze vom Landeshauptmann unterschrieben werden und danach unmittelbar in Kraft treten, damit die Betroffenen alle Vorbereitungen treffen können. Betroffene, die von dieser Möglichkeit des Verbrennens Gebrauch machen wollen, müssen das nach gültiger Gesetzeslage vorher der Gemeinde melden.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger