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Affenberg in Landskron könnte Forschungsaußenstelle der Uni Wien werden

24.04.2017
LH Kaiser begrüßt Bemühungen: "Affenberg bietet einzigartige Rahmenbedingungen und könnte als Forschungsaußenstelle zu einem Leuchtturmprojekt für und in Kärnten werden"


Klagenfurt (LPD). Der Affenberg bei der Burg Landskron hat sich als überaus beliebtes und stark besuchtes Ausflugsziel in Kärnten etabliert und sich auch international einen Namen gemacht. Jetzt könnte sich dem Affenberg eine neue Chance auf zusätzliche Attraktivität auftun. Wie Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser nach Gesprächen mit den Betreibern heute, Montag, bekannt gibt, gibt es ernsthafte und realistische Pläne, den Affenberg zu einer Forschungsaußenstelle der Universität Wien zu machen.

"Damit gelänge dem engagierten Team um Svenja Gaubatz und Lena Pflüger, der Geschäftsführerin und wissenschaftlichen Leiterin der Affenberg Zoobetriebsgesellschaft, ein regelrechter Clou, der nicht nur dem Affenberg selbst, sondern auch dem Bundesland Kärnten zusätzliche positive Schlagzeilen und Aufmerksamkeit bescheren würde", so Kaiser. Tatsächlich seien die Gespräche zwischen Affenberg-Verantwortlichen und Uni Wien schon weit gediehen. Ein Umstand, der den intensivierten Bemühungen bezüglich Bildung und Forschung am Affenberg Rechnung trägt.

"Der Standort und die Möglichkeiten für Studenten am Affenberg sind aufgrund der bereits errichteten Infrastrukturen, wie Unterkunftsmöglichkeiten, Aufbereitungslabor, Seminarpavillon und Feldbüro sehr gut", sagt Kaiser und begrüßt die weiteren Pläne. Denn hier bestehe laut der Betreibergesellschaft viel Potential, die Wissenschaft am Affenberg international auszubauen. Die Haltung der Affen am Affenberg bilde eine perfekte Grundlage, um Studenten aus verschiedenen Disziplinen in der Freilandforschung auszubilden.

"Dies ist einmalig im österreichischen Raum und ist für Kärnten ein Leuchtturmprojekt", so Kaiser. Er wolle die Zukunftspläne, die Universität Wien offiziell als Einrichtung am Affenberg zu verankern, unterstützen. Die Schaffung eines Campus sollte ein nächster Schritt sein, um vielen nationalen und internationalen Studenten in Kärnten eine Heimat für ihre Freilandforschung zu ermöglichen.

Info: Am Affenberg bei der Burg Landskron erwartet die Besucher ein spezielles Tiererlebnis, denn sie erleben und beobachten rund 150 Japanmakaken in fast freier Wildbahn (am vier Hektar großen Freilandgehege) und erfahren alles über diese Tiere. Der Affenberg findet nicht nur medial großes Interesse, er ist auch ein Ort der Bildung und Forschung. Neue Forschungserkenntnisse und alles Wissenswerte über diese Tiere werden den Besuchern und Schülern vor Ort von Tierpflegern und Wissenschaftlern vermittelt.

Rückfragehinweis: Svenja Gaubatz und Lena Pflüger, Geschäftsführerin/wissenschaftliche Leiterin Affenberg Zoobetriebsgesellschaft mbH, Schlossbergweg 18, 9523 Landskron, Tel. 0043/664/411 85 40; www.affenberg.com; http://www.facebook.com/abenteuer.affenberg


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Brunner