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POLITIK

Regierungssitzung 3 - PROMETEUS stärkt Kärntens E-Mobilität

02.05.2017
LR Holub: EU-Projekt fördert alternative Mobilität - Klares Bekenntnis zu Radwegeverbindung durch die Lieserschlucht


Klagenfurt (LPD). Mit der Teilnahme am Interreg-Projekt "PROMETEUS - Promotion of e-mobility in EU regions" soll die E-Mobilität in Kärnten einen weiteren Anschub erhalten: "Der Ausbau der E-Mobilität wurde im Rahmen des Mobilitätsmasterplans intensiv diskutiert und wurde von den Kärntnerinnen und Kärntnern stark thematisiert und nachgefragt. Die CO2-Reduktion im Straßenverkehr ist und bleibt ein vorrangiges Ziel", so Verkehrsreferent LR Rolf Holub heute, Dienstag, beim Pressefoyer nach der Regierungssitzung.

PROMETEUS ziele darauf ab, europäische Best-Practice-Modelle für die großflächige Einführung von Elektromobilität zu vernetzen. Auch Kärnten, das etwa bereits heute über ein sehr gut ausgebautes Ladeinfrastrukturnetz verfüge, könne davon profitieren: "Wir wollen immer besser werden. Wir werden weiter an der Bewusstseinsbildung arbeiten, E-Mobilitätsförderungen entwickeln, die Fuhrparkumstellung auf E-Mobilität weiter forcieren uvm. Am Ende des Projekts steht zum Beispiel ein Strategieplan, wie die in Kärnten österreichweit bestens ausgebaute Ladeinfrastruktur in das Gesamtverkehrssystem eingepasst wird. Kärnten kann sich so auch weiterhin als Musterland für alternative Mobilität bewähren", so Holub. Die Projektlaufzeit betrage vier Jahre, sechs Partner aus fünf EU-Ländern seien an PROMETEUS beteiligt, informierte der Verkehrslandesrat. Das Gesamtprojektbudget beträgt rund 1,4 Millionen Euro, 278.000 Euro fließen dabei aus Kärnten in das Projekt.

In der heutigen Regierungssitzung gab es von Verkehrslandesrat Rolf Holub zudem ein klares Bekenntnis zur Errichtung einer Radwegverbindung durch die Lieserschlucht: "Der Ausbau des überregionalen Radwegenetzes ist ein bedeutendes Ziel des Mobilitätsmasterplans. Der Lieserschluchtradweg und damit der Lückenschluss zwischen Seeboden und Spittal ist eines der wichtigsten Radwegprojekte in Kärnten. Es ist der zweite Lückenschluss, den wir im Radwegenetz umsetzen. Neben dem Lieserschluchtradweg arbeiten wir ebenso an der Umsetzung des Süduferradweges. Damit realisieren wir Projekte, die seit Jahrzehnten auf der Wartebank waren", erklärte Holub. In Bezug auf den Lieserschluchtradweg hat sich die Radwegführung entlang der B99 bei den Voruntersuchungen als sinnvollste und auch als wirtschaftlichste Maßnahme hervorgetan.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Sternig