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Regierungssitzung 7 - Ausbau des Kärntner Radwegenetzes weiter auf Schiene

02.05.2017
LR Köfer: Attraktivität des Radverkehrs wird angehoben


Klagenfurt (LPD). Das überregionale Radwegenetz von Kärnten hat eine große wirtschaftliche und touristische Bedeutung und ist auch besonders wichtig für den täglichen, örtlichen Pendler- bzw. Fußgängerverkehr. Dies teilte heute, Dienstag, Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer in der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung mit.

"Das Schließen von Lücken im Radwegenetz hat für die Hebung der Attraktivität des Radverkehrs einen besonderen Stellenwert. Bis heute wurden circa 200 Kilometer überregionale Radwege im Land Kärnten, gemeinsam mit den Gemeinden, durch das Straßenbaureferat errichtet", berichtete Köfer. Laut dem Straßenbaureferenten werde derzeit das Radweglückenschlussprogramm für 100 Kilometer geplant und ausgearbeitet.

Der Radweglückenschluss zwischen Seeboden und Spittal, konkret der Lieserschluchtradweg, sei neben dem Süduferradweg am Wörthersee eines der wichtigsten Radwegprojekte in Kärnten. "Die Frequenz am Millstätter Radweg beträgt derzeit circa 700 bis 800 Radfahrer pro Tag. Er ist und ist der meist befahrene Radweg Kärntens", so Köfer. Die von der Straßenbauabteilung vorgeschlagene Variante würde nicht nur den Millstätter Radweg mit dem Drauradweg verbinden. "Sie würde auch einen äußerst attraktiven und verkehrssicheren Zusammenschluss der Regionen Millstätter See und Spittal an der Drau darstellen", betonte Köfer. Nun liege es an den betroffenen Gemeinden, ob eine Umsetzung erfolgen kann.



Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Penz/Zeitlinger