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INCLUSIA-Gala: Hervorragende Inklusionsprojekte ausgezeichnet

05.05.2017
LHStv.in Prettner: Vielfalt unserer Gesellschaft spiegelt sich auch im Inklusionsgedanken


Klagenfurt (LPD). Gestern, Donnerstag, stand das Klagenfurter Landesarchiv ganz im Zeichen des Miteinanders, als zum Abschluss der INCLUSIA 2017 vier Projekte für hervorragende Inklusionsarbeit ausgezeichnet wurden. Unter den zahlreichen Ehrengästen befand sich auch Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner, die den ausgezeichneten Projektträgern sowie Organisator Dieter Klammer und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Respekt und Anerkennung für "gelebte Inklusion" zollte.

"Veranstaltungen wie die INCLUSIA rufen uns den Gedanken des Miteinanders ins Bewusstsein und zeigen vor, wie es gemeinsam funktionieren kann - dass es normal ist, verschieden zu sein", betonte Prettner. Die Preise, jeweils mit 1.000 Euro dotiert und vom Kärntner Landtag, der Kleinen Zeitung, der Kelag und der Kärntner Sparkasse gestiftet, gingen nach Kärnten, Vorarlberg, Tirol und Wien.

Der Verein Jauntaler Schwimmteam Gradnik überzeugte mit dem Projekt "Gemeinsam gegen den Strom schwimmen". Im Mittelpunkt stehen und standen die Förderung der koordinativen, konditionellen und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten von Menschen mit Behinderung, indem Schwimmtechniken trainiert wurden, die zugleich Berührungsängste abbauen und Selbstvertrauen geben.

Das BG Dornbirn konnte mit dem Projekt "Inklusion durch Förderung der eigenständigen Mobilität" punkten. Zwölf engagierte Schülerinnen und Schüler verhelfen Menschen mit Beeinträchtigungen zu mehr Mobilität, indem öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Vorarlberg wurde ein Netzwerk an Freiwilligen organisiert, die eine Art Begleitdienst aufstellten, mit der Eigenständigkeit der behinderten Menschen als Ziel.

Die Alpenvereinsjugend bzw. der Österreichische Alpenverein Innsbruck überzeugte mit dem Projekt "Team Insieme". 15 Menschen mit und ohne Behinderung begaben sich gemeinsam auf Abenteuertour nach Schweden, mit dem Ziel, als Team alle Herausforderungen zu meistern: von der Planung, bis zur Durchführung galt es also, Rücksicht auf Stärken und Schwächen der einzelnen Teilnehmer zu nehmen.

Der Wiener Verein für originelle Inklusion wurde für das Projekt "VOI fesch" ausgezeichnet. Dabei steht der künstlerische Aspekt behinderter Menschen im Vordergrund, der durch den Verein in Mode umgewandelt wird. Die Vielfalt der ausgezeichneten Projekte zeigt uns vor allem Eines: Die Vielfalt, die auch die Inklusion ausmacht! Inklusion ist nie „eine“ Maßnahme, oder „ein“ Projekt, sondern ein Zusammensetzen unzähliger Mosaiksteine, die das Bild unserer Gesellschaft in all seiner Vielschichtigkeit zeigen“, betonte Prettner.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Leifert/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner