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WIRTSCHAFT

Regierungssitzung 3 - Wirtschaftsmission öffnet Kärntner Unternehmen die Grenzen

15.05.2017
LR Benger informierte zu Wirtschaftsmission - erfolgreiche Geschäftsanbahnungen, konkrete Geschäfte und Gegenbesuch in drei Wochen


Klagenfurt (LPD). Zur erfolgreichen Wirtschaftsmission nach Weißrussland informierte heute, Montag, Landesrat Christian Benger im Rahmen des Pressefoyers nach der 94. Regierungssitzung. Zehn Kärntner Unternehmen hätten die Chance genutzt, um für sich und weitere Betriebe Kontakte zu knüpfen. 60 Gespräche haben die Teilnehmer alleine mit potenziellen Geschäftspartnern geführt. Einige Geschäfte sind bereits konkret, einige in Anbahnung.

"Nur wer am Wasser ist, kann auch Fische fangen", betonte Benger und sprach damit die Notwendigkeit solcher Wirtschaftsbesuche vor Ort an. Denn ein Weg für die Kärntner Wirtschaft zu wachsen sei der Export. Über sieben Milliarden Euro an Waren werden aus Kärnten in die ganze Welt exportiert. Jeder zweite Euro wird im Export verdient, über 70.000 Arbeitsplätze hängen davon ab. "

In neun wirtschaftspolitischen Gesprächen sei eine gute Basis für einen weiteren wirtschaftlichen Austausch zwischen Kärnten und Weißrussland geschaffen worden. "Diese Missionen sind der Nährboden für den Export und schaffen Verständnis für einen neuen Markt, Vertrauen auf politischer Ebene, um die Markteintritte zu ermöglichen und die Kärntner lernen Gepflogenheiten, Mentalitäten aus erster Hand kennen", beschrieb Benger. Man sei bemüht darum, das Kooperationsabkommen mit Minsk, das bereits im Jahr 2008 abgeschlossen wurde und das im Herbst 2016 verlängert wurde, auch mit Leben zu erfüllen. "Nur Taten zählen, das hat sich auch diesmal wieder bewiesen", versicherte Benger und verriet, dass es einen ersten Gegenbesuch in Kärnten bereits in drei Wochen geben werde. "Ich bin stolz, in Kärnten so viele mutige Unternehmer zu wissen, denn Weißrussland ist ein eindeutiger Hoffnungsmarkt für Kärnten."

Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Stirn/Robitsch