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Regierungssitzung 2 - Quartalsbericht zeigt Wirksamkeit der Beschäftigungs- und Qualifizierungsstrategie 2020+

15.05.2017
LH Kaiser: Mit 22 Mio. Euro 1.600 Maßnahmenplätze geschaffen - Forderung an Bundesregierung, "Aktion 20.000" umzusetzen

 

Klagenfurt (LPD). Mehrere für Kärnten positive Beschlüsse sind heute, Montag, in der Sitzung der Kärntner Landesregierung gefallen. Der Landeshauptmann verwies vor allem auf die Beschäftigungs- und Qualifizierungsstrategie 2020+, zu der in der Zuständigkeit von LHStv.in Gaby Schaunig der Umsetzungsbericht für das erste Quartal 2017 vorgelegt wurde. Weitere Beschlüsse gab es zum Klagenfurter Eissportzentrum, Fünfjahresvertrag Kärnten IRONMAN Austria, zur Tabakprävention, zu einheitlichen Projektmanagement-Standards im Amt der Kärntner Landesregierung und zur Beiratsbestellung um das Logistikzentrum Fürnitz (ALPLOG). Weiters nahm Kaiser zum Thema Pflege Stellung. Auf die Journalistenfrage nach vorgezogenen Landtagswahlen in Kärnten antworteten alle drei Vertreter der Zukunftskoalition, dass sie bis 4. März gewählt worden seien.

Zum Thema Arbeitsmarkt sagte Kaiser, dass man in Kärnten wirksame Maßnahmen gesetzt habe, die sich auch in der positiven Entwicklung der letzten Monate widerspiegeln würden, insbesondere im hohen Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit. 34,36 Mio. Euro aus dem territorialen Beschäftigungspakt stehen laut Kaiser für 2017 zur Verfügung. Im ersten Quartal 2017 habe man bereits 22 Mio. Euro, also rund 64 Prozent davon, eingesetzt. 1.600 Maßnahmenplätze seien damit finanziert worden. Kaiser verwies auf vier Strategiefelder. Im Bereich Jugendliche am Übergang Schule-Beruf habe man mit dem Einsatz von 3,25 Mio. Euro 930 Maßnahmenplätze geschaffen, für die Beschäftigung und Qualifizierung von Arbeitssuchenden - hier insbesondere Langzeitarbeitslose und Menschen über 50 - mit 18,52 Mio. Euro 1.250 Maßnahmenplätze. Für Beschäftigung und Qualifizierung im regionalen Kontext seien es 735.612 Euro und 80 Plätze gewesen und im unternehmerischen Umfeld 163.077 Euro und 20 Plätze.

Der Landeshauptmann ging auch auf die "Aktion 20.000" ein, die von der Bundesregierung noch umzusetzen sei. In Kärnten sei sie vor allem für die Bezirke Villach, Villach-Land und Hermagor wichtig. 600 bis 650 ältere Langzeitarbeitslose könnten hier im Zuge eines Pilotprojektes wieder in Beschäftigung gebracht werden.

Zu den Forderungen der Pflegebediensteten befragt, sagte Kaiser, dass Verhandlungen mit den Gemeinden notwendig seien, um dem Pflegepersonal "das zukommen zu lassen, was es verdient". Er gehe davon aus, dass es auch im Interesse der Gemeinden sei, ihren Bürgerinnen und Bürgern optimale und beste Pflege zu sichern. Allgemein verwies der Landeshauptmann auf die zur Transferkostenentflechtung eingerichtete Arbeitsgruppe.

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm