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Geschäftsbericht Kärnten Werbung: 2016 Rekordankünfte und Übernachtungsplus

16.05.2017
Fast 3 Mio. Ankünfte, 4,3 Prozent Übernachtungsplus, 160 Mio. Euro Investitionen, 6 Mio. Euro. Investitionen in die Gemeindeinfrastruktur - LR Benger: 2016 ist Auftrag für 2017 eTourismus und Slow Food zu forcieren

Klagenfurt (LPD). „Der Geschäftsbericht der Kärnten Werbung für das Jahr 2016 belegt noch einmal eindrucksvoll und zusammengefasst, dass das Vorjahr ein Jahr der Rekorde war: Ankünfte, Investitionen so hoch wie nie und ein Übernachtungsplus. Aber alles kein Grund, sich auszuruhen“, fasste heute, Dienstag, Tourismusreferent LR Christian Benger den vorliegenden Bericht der Kärnten Werbung zum vergangenen Jahr zusammen. Herausragend waren die Zahlen nicht nur bei Investitionen (Über 160 Mio. Euro/ 130 Mio. Euro ÖHT-KWF-Förderungen, 32 Mio. Euro Investitionsprämie Kärnten) und Ankünften. Auch das Leitprodukt Alpe-Adria-Trail legte zu. „72.000 Übernachtungen entlang des Weitwanderweges, 4,7 Mio. Euro Umsatz durch den grenzüberschreitenden Weg und 20.000 Tageswanderer können sich für das relativ junge Produkt sehen lassen“, berichtete Benger. 2015 waren es im Vergleich 64.000 Übernachtungen.


Erstmals erhoben wurde 2016 die Wertschöpfung für das Land durch die Tourismus- und Freizeitwirtschaft. „Die Nächtigungszahlen alleine sind eine monatliche Momentaufnahme. Wesentlich ist die Wertschöpfung. Sie ist der Faktor für Arbeitsplätze und Investitionen“, sagte Benger. 1,7 Milliarden Euro brachten Gäste im Vorjahr ins Land. Damit entfallen 15 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung auf die Tourismus- und Freizeitwirtschaft.


Über acht Millionen Mal wurde www.kaernten.at im Vorjahr aufgerufen, 3,79 Millionen Zugriffe wurden gezählt, 2015 waren es noch 3,4 Mio. 35.000 Gästeanfragen hat die Kärnten Werbung im Vorjahr beantwortet und 220 Reisejournalisten erkundeten Kärnten als Tourismusland.

„Eine wichtige Zahl im Geschäftsbericht liefert die Qualitätsinitiative. Über 600 Betriebe nahmen bisher teil. Sie erfüllen die Kriterien der Initiative. „Qualität ist entscheidend, um im Wettbewerb bestehen zu können. Daher haben wir heuer den Schwerpunkt auf den eTourismus gelegt. Wer nicht im Netz ist, ist nicht am Markt“, erklärte Benger.


Für 2017 ist aber nicht nur der Ausbau des eTourismus, die online-Buchbarkeit maßgeblich. Benger erklärte auch, dass Kärnten als gesamtes Land die erste Slow Food Region der Welt werden müsse. „Die Kulinarik ist ein Goldschatz, verbunden mit der Tourismusstrategie vermittelt sie genau das, was der Gast will: die höchste Konzentration südlichen Lebensgefühls. Dazu kommt der Trend zu regionalen Produkten. Wer, wenn nicht Kärnten muss darauf setzen und einen Nutzen ziehen“, betonte Benger.

Das Marketingbudget der Kärnten Werbung betrug 2016 insgesamt 9,2 Mio Euro, die von der Tourismuswirtschaft durch Abgaben und Steuern alleine aufgebracht werden. 7,3 Mio. Euro flossen in Online, Content und klassische Marktbearbeitung, 0,4 Mio. Euro in die Qualitätsinitiative und in digitale Systeme und 1,5 Mio. Euro wurden dem Eventmarketing, dem Fußballmarketing und der Filmförderung zugeführt. 26 Prozent des Budgets gehen in Personalkosten. 18 Prozent in Betriebs- und Verwaltungskosten sowie Reisekosten, Transportkosten und Porti. Das Gesamtbudget der Kärnten Werbung machte vergangenes Jahr 12,39 Mio. Euro aus.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Zeitlinger