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Therme St. Kathrein setzt Tourismusstrategie um

17.05.2017
LR Benger: Unterstützung aus Berg/Rad/See-Topf des Landes für neue Therme St. Kathrein in Bad Kleinkirchheim – 100.000 Euro für Umsetzungsmaßnahmen im Sinne der Tourismusstrategie


Klagenfurt (LPD). Die Neugestaltung der Therme St. Kathrein in Bad Kleinkirchheim wird als 12 Mio. Euro-Projekt umgesetzt. Die Hauptlast der Finanzierung trägt die Gemeinde, eine Million Euro in zwei Tranchen setzt das Land, auch der Tourismusverband beteiligt sich. „Weil die Gemeinde bei dieser Neugestaltung nun besondere Rücksicht auf die Tourismusstrategie nimmt und Maßnahmen gesetzt werden, die der Tourismusstrategie entsprechen, können wir die Sanierung auch aus dem Berg/Rad/See-Topf des Landes unterstützen“, sagte heute, Mittwoch, Tourismuslandesrat Christian Benger. Rund 450.000 Euro werden aufgewendet, um dem Kärntner Alleinstellungsmerkmal „höchste Konzentration südlichen Lebensgefühls“ auch baulich gerecht zu werden. Diese Maßnahmen werden im Ruhebereich, in einer Regionslounge und in einem Bike-Hotspot umgesetzt, 100.000 Euro fließen nun dafür aus dem Tourismusreferat.


„Ich sehe in der Neugestaltung nicht nur eine schöne, zeitgemäße Therme, sondern die Wiedererkennbarkeit unserer Kärntner und der regionalen Stärken. Das schafft Identität, Bindung zum Gast und Authentizität“, fasste Benger zusammen. Das bedeute, dass Zirbe, Speik und Granaten als Alleinstellungsmerkmale der Region Verwendung finden werden. Regionale Baustoffe, wie Zirbenholz, werden in der Therme spürbar und erlebbar gemacht. Der Eingangsbereich wird als Regions-Lounge vergrößert und inszeniert und es sollen regionstypische Veranstaltungen in der Therme durchgeführt werden. Außerdem darf die Kulinarik nicht fehlen, indem die regionale und südländische Alpen-Adria-Küche als Kern in der Gastronomie umgesetzt wird.


„Dieser Mehraufwand, damit unsere Tourismusstrategie, unser Alleinstellungsmerkmal für den Gast durchgängig in ganz Kärnten erlebbar ist, unterstützen wir, daher die Förderung“, so Benger. So soll die Nutzung des Vorplatzes zur Lounge das ganze Jahr erfolgen. Mit der Einbindung des Vorplatzes in die Lounge der Therme entsteht zudem ein Dorf-Zentrum mit der Therme im Mittelpunkt. Die Lounge ist die Verbindung zwischen Draußen und Drinnen, zwischen Aktivität am Berg und Entspannung in der Therme. „Es wird eine Atmosphäre geschaffen, in der sich der Gast locker, entspannt und gelassen fühlen kann – wie es in der Tourismusstrategie deutlich wird“, so Benger.

Auch dem Schwerpunkt Rad wird man gerecht, indem Bike-Mobilitäts-Hotspots vor der Therme installiert werden. Dazu gehören e-Bike-Stationen, eine Bike-Shuttle-Haltestelle sowie typische Nock-Bike-Radständer. Die Berücksichtigung der Tourismusstrategie in der Ausrichtung und den baulichen Maßnahmen erfolgte laut Benger dank dem Tourismusverband. „Hier wurde im Sinne des gesamten Tourismuslandes und der Strahlkraft der Therme über die Grenzen des Ortes hinaus gedacht“, so Benger.


Damit die Gemeinden die Kärntner Tourismusstrategie umsetzen und die höchste Konzentration südlichen Lebensgefühls in ganz Kärnten durchgängig erlebbar wird, wurde im Land im Herbst 2016 eine neue Förderschiene entwickelt: „Mit dem Berg-Rad-See-Topf im Gemeindereferat unterstützen wir nachhaltige, touristische Infrastruktur in den drei Kernthemen, die der Tourismusstrategie entsprechen und den Gästetrends entgegen kommen“, erklärte Benger. Die drei Kernthemen sind die Berg-Rad-See-Infrastruktur in den Gemeinden. „Der Gast will das Land erleben, will sich in der Natur bewegen, Land und Leute kennen lernen. Dafür brauchen wir Infrastruktur, die die Gäste dazu einlädt und die etwas Besonderes ist“, beschrieb Benger. Dieses Gästeverhalten belegen auch sämtliche Studien und Marktforschungen.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Böhm