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6. Kärntner e5-Gemeindetag in Feldkirchen

24.05.2017
LR Holub: Stadtgemeinde Feldkirchen trat als 7. Bezirksstadt Kärntens offiziell dem Programm bei


Klagenfurt (LPD). Mit dem Beitritt der Stadt Feldkirchen beteiligen sich nun 45 der 132 Kärntner Gemeinden am e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden. Somit leben derzeit 61 Prozent der Kärntner Bevölkerung in einer solchen e5-Gemeinde. Neben Feldkirchen sind 2016/17 auch Krumpendorf, Keutschach, Baldramsdorf und Weißenstein neu hinzugekommen. Beim e5-Gemeindetag in der Stadtgemeinde Feldkirchen werden heute, Mittwoch, zahlreiche innovative Projekte zu den Themen Klima- und Umweltschutz präsentiert. Aus den Erfahrungen anderer lernen und selbst umsetzen, ist seit Jahren das Motto vom e5-Gemeindetag. Zu Beginn unterzeichneten Bürgermeister Martin Treffner, Stadtrat Andreas Fugger und Umweltlandesrat Rolf Holub die e5-Basisvereinbarung, welche die Teilnahme der Stadt Feldkirchen am e5-Landesprogramm regelt.

Für Holub sind die e5-Gemeinden wichtige Bausteine für die Umsetzung des Energiemasterplanes. "Sie sind nachweislich die treibende Kraft der Energiewende und unabdingbar um Klima- und Umweltschutz zu leben", so Holub. Treffner freute sich über den e5-Beitritt. Seit Jahren schon Mitglied der Klima- und Energiemodellregion Feldkirchen/Himmelberg, hat die Stadt in puncto Energieeffizienz schon einiges getan. Besonders die Komplettumstellung der Straßenbeleuchtung auf LED im letzten Jahr sei hier erwähnt. Für die Zukunft steht unter anderem die Errichtung der Fernwärme Feldkirchen auf der Agenda, welche die wichtigsten kommunalen Bauten mit erneuerbarer Energie beheizen soll.

Rund 70 Interessierte aus den umliegenden e5-Gemeinden stellten sich im Stadtsaal Feldkirchen ein. Die Vorträge reichen von nachhaltiger Waldwirtschaft, über Mustersanierung und Energiebuchhaltung bis hin zum Thema Car Sharing und der Installierung eines Energiebeauftragten in der kommunalen Verwaltung. Der diesjährige e5/KEM-Gemeindetag wird im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit abgehalten und ist ein weiterer wertvoller Beitrag zur Erreichung der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung.



Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Böhm