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Neue Wege in Gallizien: Kurze Strecke, große Wirkung

07.06.2017

LR Benger eröffnete zwei neue Wege nach deren Sanierung in Gallizien – Kutschweg und Haberschnigweg für Verkehr freigegeben



Klagenfurt (LPD). „Die Straßen und Wege im ländlichen Raum sind Lebensadern: Arzt, Schule, Beruf, Erholung, Tourismus, Bewirtschaftung, Forst – all das funktioniert nur, wenn auch die Straßen und Wege in Takt sind“, hält LR Christian Benger fest. Jede Investition in den ländlichen Raum erhalte ihn als Lebens-, Siedlungs-, Arbeits- und Naturraum.


Und damit die Straßen und Wege in Takt sind, wird auch überall saniert und ausgebaut. So auch in der Gemeinde Gallizien. Dort hat Benger vorige Woche zwei sanierte Wege gemeinsam mit Bürgermeister Hannes Mak und den Anrainern für den Verkehr frei gegeben.


Die Generalsanierung des Kutschweges und des Haberschnigweges hat jeweils ein Jahr von 2015 bis 2017 gedauert. Die Wege wurden auf einer Länge von über 800 Metern saniert, ausgebaut, asphaltiert, verbreitert, wurden die Tragschicht verstärkt und Drainagen eingebaut. „Damit die Wege ihre Funktion erhalten und Leben, Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften sicher gestellt sind, müssen sie saniert werden. Die Herausforderung ist groß. Immerhin umfasst das ländliche Wegenetz rund 8.600 Kilometer in Kärnten“, sagt Benger. Im Vergleich: die Landesstraßen umfassen rund 2.700 Kilometer und die Autobahnen 234 Km. Bürgermeister Mak bedankten sich bei den Anrainern auch für die Geduld während der Bauphase.


Über den Kutschweg und den Haberschwingweg werden in Summe rund 36 Hektar landwirtschaftliche Fläche und 51 Hektar Wald bewirtschaftet. 130.000 Euro machen die Sanierungskosten für beide Wege aus, über 30 % hat das Land aus dem Agrarreferat zugeschossen. Beim Kutschweg noch offene Baukosten, das heißt, noch nicht abgerechnete aber geplante Baukosten: rd. 120.000 Euro.


Das Gesamtbudget für das ländliche Wegenetz beträgt 2017 über 10 Mio. Euro. Damit werden 18 Mio. Euro an Investitionskosten ausgelöst. „Diese Bauaufträge gehen zur Gänze in die heimische Wirtschaft. Rund acht Mio. Euro finanzieren alleine die Anrainer und Gemeinden. Zum Vergleich: in der Stadt muss niemand zum Straßenbau dazuzahlen“, erinnert Benger. Zugleich profitieren von den Straßen und Wegen in den Tälern und Gemeinden aber auch Erholungssuchende, Wanderer und Touristen.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch