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Landesmeisterschaft der Kärntner Feuerwehren

11.06.2017
LH Kaiser gratulierte Siegern in Hermagor - Bei uns funktioniert Netzwerk der Sicherheit - Bewerbe sind Leistungsschau


Klagenfurt (LPD). Schnell und immer bereit sind Kärntens Feuerwehren. Das wurde gestern, Samstag, bei den Landesmeisterschaften in Hermagor deutlich demonstriert. Rund 5.000 Besucher, darunter auch Feuerwehrreferent Landeshauptmann Peter Kaiser haben die Bewerbe mitverfolgt.

"Feuerwehren sind unverzichtbarer Teil der einmaligen Lebensqualität in Kärnten", sagte der Landeshauptmann. Unsere Feuerwehrleute würden Gemeinschaft, Kameradschaft, Zusammenhalt sowie Solidarität verkörpern und seien ein unverzichtbarer Bestandteil der Blaulichtorganisationen. "Bei uns funktioniert das Netzwerk der Sicherheit, das Zusammenspiel zwischen allen Einsatz- und Rettungsorganisationen sowie Behörden", betonte Kaiser. Die Landesmeisterschaften seien eine Leistungsschau. "Ihr habt heute gezeigt, warum unsere Feuerwehren österreichweit die größte Anerkennung genießen. Ich bin stolz auf Euch", so der Feuerwehrreferent.

"Es braucht Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Teamgeist und Training, um vorne mit dabei zu sein", sagte Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Rubin, der die Leistungsbewerbe als wesentliche Säule im Organisationssystem der Feuerwehren bezeichnete. Der dritte Landtagspräsident Josef Lobnig, Bürgermeister Sigfried Ronacher und Vizebürgermeister Leopold Astner (i. V. LR Christian Benger) gratulierten ebenfalls zu den großartigen Leistungen.

Die Landesmeisterschaften der Kärntner Feuerwehren und der Feuerwehrjugend fanden auf der Gemeindesportanlage in Hermagor statt. Teilgenommen haben 58 Mannschaften mit rund 500 Feuerwehrmitgliedern und 700 Feuerwehrjugendmitglieder. Durchgeführt wurde diese Großveranstaltung von den 14 Feuerwehren der Stadtgemeinde Hermagor - Pressegger See. Federführend war die Stützpunkt 1 Feuerwehr Hermagor, die gemeinsam mit dem Gemeindefeuerwehrkommando für die Organisation verantwortlich war. Beim Löschangriff musste eine rund 165 Kilogramm schwere Tragkraftspritze in Position gebracht, die Leitungen verlegt und dann Wasser Marsch gegeben werden. Das Ganze sollte nicht länger als 45 bis 50 Sekunden dauern, dafür wurde Monate geübt. 55 Mannschaften mit 1.300 Feuerwehrmännern und Frauen gaben alles, um den Titel zu erringen.

Unter den vielen Besuchern waren auch Bezirkshauptmann Heinz Pansi, Militärkommandant Walter Gitschtaler, Oberst Adolf Winkler und Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Dietmar Hirn. Für die musikalische Umrahmung der Siegerehrung sorgte die Polizeimusik Kärnten unter der Leitung von Martin Irasch.

Im Rahmen der Siegerehrung gab es eine Demonstration der Feuerwehren Puch und Tölplitsch, die bei der Feuerwehrolympiade (9. bis 16. Juni) in Villach Kärntens Vertreter sein werden. Für das Organisationskomitee berichtete Helmut Petschar, dass rund 3.500 Wettkämpfer aus über 30 Ländern an diesem "Jahrhundertereignis in Kärnten" teilnehmen werden. Feuerwehrreferent Kaiser, Landesfeuerwehrkommandant Rubin und Bürgermeister Ronacher verabschiedeten die beiden Feuerwehren und wünschten viel Erfolg für die Wettkämpfe.

Das sind die Sieger: Jugend-Einzelbewerb-Bronze A: 1. Roman Jonach, Kellerberg; Jugend-Einzelbewerb-Bronze B: 1. Fabian Skubl, Schwabegg; Jugend-Einzelbewerb-Silber: 1. Amelie Unterkreuter, Irschen. Jugend-Gruppenbewerb-Bronze: 1. FF Schwabegg, 2. FF Wolfsberg, 3. FF Irschen 1. Jugend-Gruppenbewerb Silber: 1. FF Schwabegg, 2. FF Hermagor 1, 3. FF Wolfsberg. Kategorie Siber A: 1. FF St. Margarethen ob T 6, 2. FF Feistritz an der Drau 1, 3. FF St. Andrä 5. Kategorie Silber B: 1. FF Puch 3, FF Waidegg 1, 3. FF Pöllan 7. Kategorie Bronze A: 1. FF Birnbaum 7, 2. FF Lansach 2, 3. FF Hühnersberg 4. Kategorie Bronze B: 1. FF Flattach/Fragant 2, 2. FF Pöllan 7, 3. FF Rinkenberg 1.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Foto: LPD/Hans Jost