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Regierungssitzung 2 - Kärntner Rettungsdienste rücken über 263.000 Mal aus

13.06.2017
LHStv.in Prettner legte Zahlen zum Rettungswesen vor - 18 Millionen Euro für lebensrettende Hilfseinsätze pro Jahr


Klagenfurt (LPD). Die Zahlen sprechen deutlich und eindrucksvoll für sich: Mehr als 261.000 Mal rücken Rotes Kreuz, Samariterbund und Johanniter zu Hilfs- und Rettungsdiensten aus - pro Jahr. "Dazu kommen die 2.700 besonderen Rettungsdienste von Berg-, Wasser- und Höhlenrettung sowie der Rettungshundebrigade. Den größten Brocken stemmt dabei die Wasserrettung mit rund 2.000 Einsätzen. Für diese allgemeinen und besonderen Rettungsdienste fließen von Land und Gemeinden 10,2 Millionen Euro im heurigen Jahr. Das teilte heute, Dienstag, die zuständige Referentin LHStv.in Beate Prettner im Rahmen der Regierungssitzung mit.

"Dazu kommen 7,85 Millionen Euro für das Notarztwesen", erläuterte die Gesundheitsreferentin. Der Notarzthubschrauber schlägt mit 1,57 Millionen Euro zu Buche, die Notarzteinsatzfahrzeuge mit 6,3 Millionen. Beachtlich ist die Zahl der Fälle: 10.000 Mal rücken die Notarztfahrzeuge aus, 2.266 Mal die Notarzthubschrauber.

"Die in Summe investierten 18 Millionen Euro retten Leben. Kärnten kann stolz auf ein Hilfs- und Rettungswesen sein, das lückenlos funktioniert", so die Prettner. Stolz ist sie vor allem auch auf jene ehrenamtlichen und freiwilligen Helfer, die "auf idealistische, uneigennützige und vorbildliche Weise mithelfen, diese Struktur aufrechtzuerhalten." Rund 6.200 Kärntnerinnen und Kärntner sind unentgeltlich im Einsatz.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Leifert/Böhm