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Kärntner Hitzewarnung heuer schon zum dritten Mal aktiviert

20.06.2017
LHStv.in Prettner: Kärntner Hitzeschutzplan warnt und informiert mehr als 900 Einrichtungen in unserem Bundesland


Klagenfurt (LPD). Die Hitze "drückt" - und ist für viele Personengruppen nicht ungefährlich. Wie man sich gezielt und richtig dagegen schützt, darüber informiert der Kärntner Hitzeschutzplan. Diesen hat Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner mit der Landessanitätsdirektion bereits im Sommer 2013 für unser Bundesland umgesetzt.

Im Rahmen dieses Hitzeschutzplans werden in Kooperation mit der ZAMG Kärnten auch Hitzewarnungen versendet. Mehr als 900 Kärntner Einrichtungen - Alten- und Pflegeheime, Kindergärten, Schulen, Krankenanstalten, Rettungsorganisationen - werden per E-Mail von der ZAMG informiert. "Gestern erfolgte diese Meldung bereits zum dritten Mal in diesem Jahr", erklärt ZAMG-Leiter Christian Stefan heute, Dienstag. Erstmals wurde die Warnung am 29. Mai versendet, das zweite Mal am 14. Juni.

"Durch die rechtzeitige Übermittlung der Prognosen und Warnungen wollen wir das Personal in den genannten Einrichtungen dabei unterstützen, rechtzeitig alle nötigen Maßnahmen einzuleiten, um jene Personengruppen bestmöglich zu schützen, für die anhaltende Hitze eine enorme gesundheitliche Belastung darstellen kann. Nämlich ältere Mitbürger, chronisch Kranke und Kinder", so die Gesundheitsreferentin.

Übrigens: Die Hitzewarnung wird dann aktiviert, wenn folgende Kriterien zutreffen: Die erhöhte Temperatur (um die 30 Grad) muss für mindestens drei Tage prognostiziert sein. Zudem muss diese mit einer gewissen Luftfeuchtigkeit einhergehen.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Böhm