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Image-Kampagne "Drauf bin i stolz" in Spittal/Drau präsentiert

21.06.2017
LHStv.in Schaunig gratulierte Projektträgern - Demografischer Wandel und Folgen - Neuerungen im Wohnbau


Klagenfurt (LPD). Die Bevölkerung in der Nockregion Oberkärnten wurde aufgerufen, sich aktiv an der Umsetzung regionaler Entwicklungsstrategien zu beteiligen. Gestern, Dienstag, wurden die eingereichten Projekte der Image-Kampagne "Drauf bin i stolz", im Schloss Porcia in Spittal/Drau präsentiert.

"Ich kann jeden einzelnen Projektträger für das Engagement und den Mut nur herzlich gratulieren", betonte Schaunig in ihren Grußworten. "Durch solche Projekte gewinnt der ländliche Raum insgesamt an Attraktivität als Wirtschaftsstandort, aber auch als wertvoller Lebens- und Erholungsraum", so die Gemeindereferentin.
Unerwähnt darf nicht bleiben, dass die Nockregion außerhalb der Leader Projekte sehr viele andere Förderschienen in verschiedenen Bereichen beansprucht, um dadurch Projekte auf die Beine stellen zu können, wie Christine Sitter, Regionalmanagerin für Ländliche Entwicklung, hervorhob.

In jedem der Projekte wurde das Thema Demografischer Wandel aufgenommen. "Der demografische Wandel und die Globalisierung machen vor keiner Region halt. Unerbittlich zeigen sich die Auswirkungen", betonte die Gemeindereferentin. "Man müsse die Risiken realistisch betrachten, aber auch die Chancen für Neuerungen nützen."

Beispielsweise im Wohnbau ändern sich die gesellschaftlichen Verhältnisse. Starre baulich-räumliche Strukturen, die für bestimmte Verhältnisse maßgeschneidert sind, können auf diese Dynamiken nicht reagieren. "Die gesellschaftlichen Veränderungen erfordern neue Konzepte des Wohnens sowie eine ökologisch schonende Bauweise", so Schaunig. Diese Aspekte wurden im Wohnbauförderungsgesetz NEU, das voraussichtlich am 20.7.2017 im Landtag beschlossen wird, berücksichtigt.

Weiters wurde auf die Belebung von Orts- und Stadtkernen ein zentrales Thema eingegangen. Dazu zählt die fußläufige Erreichbarkeit von Öffis, sozialen Dienstleistern, Schule, Kindergarten und Nahversorger. Schaunig: "Um eine Zersiedelung zu vermeiden, werden im ländlichen Raum Mehrfamilienhäuser wie beispielsweise Reihenhäuser und ein Bauen im Bestand durch Zu-, Ein- und Umbau und Dachgeschossausbau gefördert". Neue Gesetze sind nicht der Abschluss, sondern auch der Anfang für eine neue Bewusstseinsbildung, betonte die Wohnbaureferentin.

"Die Gemeinden sind der Motor für die regionale Wirtschaft und damit verantwortlich für den Wohlstand im gesamten Land", waren sich die Anwesenden, allen voran Bgm. Gerhard Pirih, am Schluss der Veranstaltung einig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/kb
Foto: Büro LHStv.in Schaunig