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Neuer Weg in der Gemeinde Magdalensberg eröffnet

24.06.2017
LR Benger: Nach Sanierung wurde Güterweg Ottmanach Magdalensberg für den Verkehr freigegeben


Klagenfurt (LPD). "Die Straßen und Wege im ländlichen Raum sind Lebensadern: Arzt, Schule, Beruf, Erholung, Tourismus, Bewirtschaftung, Forst - all das funktioniert nur, wenn auch die Straßen und Wege in Takt sind", hält LR Christian Benger fest. Jede Investition in den ländlichen Raum erhalte ihn als Lebens-, Siedlungs-, Arbeits- und Naturraum. Und damit die Straßen und Wege intakt sind, wird auch überall saniert und ausgebaut. So auch in der Gemeinde Magdalensberg. Dort wurde am Freitagnachmittag der Güterweg Ottmanach Magdalensberg gemeinsam mit den Anrainern für den Verkehr frei gegeben.

Die Generalsanierung des Weges hat 2016 begonnen. Verbreiterungen, Durchfräsen der gesamten Wegstrecke mit einer Tiefenfräse, Einbau des Fräsmaterials, die Frostkofferverstärkung und Maßnahmen gegen Wasser, haben die Dauer der Sanierung ausgelöst.

18 Beteiligte können jetzt aber sicher zur Arbeit, zum Arzt, zur Schule, zu den zu bewirtschaftenden Flächen gelangen. Immerhin werden über diesen Weg 14 Waldfläche bewirtschaftet und sind 22 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche zu erreichen. Die Gesamtbaukosten betrugen 220.000 Euro. Aus dem Agrarreferat wurden 30 Prozent der Kosten gefördert (66.000 Euro). Zusätzlich flossen aus dem Topf der Kommunalen Verkehrsinfrastruktur rd. 55.000 Euro.

18.000 Euro hätten die Anrainer selbst aufbringen müssen, diese wurden jedoch von der Gemeinde übernommen. Auch in den Städten zahlen die Bewohner zu Straßensanierungen keinen Beitrag. Bauleiter war Ingenieur Bernhard Brunner von der Agrarabteilung des Landes, Polier war Anton Planegger.

"Damit die Wege ihre Funktion erhalten und Leben, Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften sicher gestellt sind, müssen sie saniert werden. Die Herausforderung ist groß. Immerhin umfasst das ländliche Wegenetz rund 8.600 Kilometer in Kärnten", sagt Benger. Im Vergleich: die Landesstraßen umfassen rund 2.700 Kilometer und die Autobahnen 234 Km.

Das Gesamtbudget für das ländliche Wegenetz beträgt 2017 über zehn Mio. Euro. Damit werden 18 Mio. Euro an Investitionskosten ausgelöst. "Diese Bauaufträge gehen zur Gänze in die heimische Wirtschaft. Rund 8 Mio. Euro finanzieren alleine die Anrainer und Gemeinden. Zum Vergleich: in der Stadt muss niemand zum Straßenbau dazuzahlen", erinnert Benger. Zugleich profitieren von den Straßen und Wegen in den Tälern und Gemeinden aber auch Erholungssuchende, Wanderer und Touristen.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/kb
Foto: Büro LR Benger