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Silicon!Alps - der Call für F& E-Projekte im Bereich Mikroelektronik in Kärnten und der Steiermark

24.06.2017
LHStv.in Schaunig und LR Benger bei kommender Regierungssitzung: Information bzw. Beschluss über Forschungs- und Entwicklungsprojekte


Klagenfurt (LPD). Kärnten und Steiermark sind als innovative Region in diesen Bereichen bereits international tätig und mit starken und wettbewerbsfähigen Industriebetrieben, mit kleineren und mittleren Unternehmen sowie mit exzellenten universitären und außeruniversitären Forschungsreinrichtungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bestens auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet.

"Die Mikroelektronik ist eine der Schlüsseltechnologien für die künftige Entwicklung der globalen Wirtschaft und ein Motor für Innovation", betont heute, Samstag, LHStv.in Gaby Schaunig. Kärnten als Weltmarktführer hat ein hochentwickeltes Lieferantennetzwerk, die aussichtsreichsten Gründer und Gründerinnen und die Spitzenforscher und Spitzenforscherinnen kommen aus unserer Region. Regionale Unternehmen setzen die weltweiten Benchmarks für die effizientesten Mikroelektronik- und Elektronikfertigungen.

"Diese Bundesländer übergreifende Kooperation in Form der REGION SÜD stärkt nicht nur die beiden Wirtschaftsstandorte selbst, sondern sind ein klares Signal Richtung Zukunft. Damit geben wir vor allem jungen Menschen eine Perspektive", fasst Wirtschaftslandesrat Christian Benger zusammen.

"Durch verstärkte Kooperationen soll die Position international weiter ausgebaut werden. Ziel ist es auch, die bundesländerübergreifende Zusammenarbeit rund um den 2016 gemeinsam gegründeten Mikroelektronikcluster "Silicon Alps" zu verstärken. Zudem erhofft man sich durch diese Ausschreibung ein Signal an den Bund und ein gute Ausgangsposition für die mehrjährige Bundesauschreibung "Silicon Austria" - Forschungseinrichtung Silicon Austria.

"Kärnten hat bereits zahlreiche Leitbetriebe in diesem Segment, die ihren Fokus auf Forschung und Entwicklung neuer Technologien gelegt haben und damit international erfolgreich sind. Diese Stärken wollen wir stärken und für neue Betriebe als Wirtschaftsstandort die Attraktivität steigern", sagt Benger.

Kärnten und die Steiermark haben sich Ende 2016/Anfang 2017 darauf verständigt, eine gemeinsame Ausschreibung in diesem Themenfeld durchzuführen. Die budgetären Vorkehrungen wurden im Jahresvoranschlag 2017 getroffen. Seitens des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) wurden die Mittel im Jahresvoranschlag 2017 berücksichtigt. Die Abwicklung des Calls soll durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) erfolgen. "Sie beweist langjährige Erfahrungen im Bereich der Abwicklung von Ausschreibungen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Außerdem ermöglicht die Kooperation mit der FFG eine Abgrenzung dieser Ausschreibung zu bestehenden Förderschienen des Bundes und der EU", heben Schaunig und Benger hervor.

"In Summe stehen 4,0 Mio. Euro zur Verfügung. Kärnten und die Steiermark übernehmen jeweils 2 Mio. Jedes Bundesland fördert die Projektpartner aus dem eigenen Bundesland", so die Finanzreferentin.




Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig/LR Benger
Redaktion: Kohlweis/kb