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Regierungssitzung 4 - Rahmenbedingungen für Heizkostenzuschuss fixiert

27.06.2017
LHStv.in Beate Prettner legte in Regierungssitzung Verordnung zur Gewährung des Heizkostenzuschusses 2017/18 vor


Klagenfurt (LPD). Auch wenn man angesichts der Hitze dieser Tage nicht daran denken will: Der nächste Winter kommt bestimmt. Und damit für viele Kärntner die finanzielle Herausforderung "Heizen".
Das Land Kärnten hat in seiner Regierungssitzung heute, Dienstag, dafür die Weichen gestellt und für die kommende Heizperiode die Rahmenbedingungen für die Beziehung eines Heizkostenzuschusses fixiert.

Wie Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner erklärte, wurden in der abgelaufenen Heizperiode 20.992 Anträge positiv behandelt. "Inklusive des Sonder-Energiekostenbeitrages von je 50 Euro aufgrund des extrem kalten Winters wurden in Summe 4,3 Millionen Euro ausbezahlt". Ohne die Sonderzahlung hätten sich die Ausgaben auf knapp 3,3 Millionen Euro belaufen.

Den großen Heizkostenzuschuss (180 Euro) erhielt, wer maximal 838 Euro (Alleinverdiener) bzw. 1.206 Euro (zwei Personen) an monatlichem Nettoeinkommen bezogen hat. Für die kommende Heizperiode wurden diese Einkommensgrenzen nun um je 0,8 Prozent erhöht. Dieselbe Erhöhung gilt auch für den kleinen Heizkostenzuschuss: "Damit wird der kleine Heizkostenzuschuss in der Höhe von 110 Euro ausbezahlt, wenn die Einkommen monatlich netto maximal 1.048 Euro bzw. 1.441 Euro betragen", informierte Prettner.

"Mit einer Gesamtsumme von etwa 3,4 Millionen Euro werden wir damit auch im nächsten Winter wieder rund 21.000 Kärntner Familien finanziell unter die Arme greifen und ihnen im wahrsten Sinne des Wortes etwas Wärme geben können", sagte die Sozialreferentin.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Stirn