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WIRTSCHAFT

Landeswappen für die CTR Carinthian Tech Research

05.07.2017
LHStv.in Schaunig überreichte Urkunde bei 20-Jahr-Feier der erfolgreichen Forschungseinrichtung im High Tech Campus Villach


Klagenfurt (LPD). Seit 20 Jahren gibt es die CTR Carinthian Tech Research AG. Sie hat sich zu einer der führenden außeruniversitären Forschungsinstitutionen Österreichs im Bereich der Intelligenten Sensorik und Systemintegration entwickelt. Heute, Mittwoch, fand die Jubiläumsfeier am Standort im High Tech Campus Villach statt. Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig gratulierte und verlieh in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser das Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens. Die Urkunde übergab sie an den CTR-Vorstand gemeinsam mit Landtagspräsident Reinhart Rohr und Landtagsabgeordneten Reinhard Lebersorger.

Schaunig hob die positive Wirtschaftsentwicklung und die sehr guten Arbeitsmarktzahlen in Kärnten hervor. "Impulse in Forschung und Entwicklung sind der Grundstein dafür", sagte sie. Die Technologiereferentin dankte dem Team und allen Kooperationspartnern der CTR: "Sie sind unverzichtbar für den Standort Kärnten." Sie verwies zudem auf den erfolgreichen Wandel in Villach/St. Magdalen: "Wo eine niedergegangene alte Industrie war, haben wir heute einen modernen Standort mit Unternehmen, die weltweit spitze sind."

Das Recht zur Führung des Landeswappens könne sie auf einstimmigen Beschluss der Landesregierung verleihen, so Schaunig weiters. "Sie tragen Kärnten durch die Verwendung des Wappens in die ganze Welt hinaus. Sie sind ein wertvoller Werbeträger des Landes", betonte sie.

Die CTR-Vorstände Werner Scherf und Simon Grasser blickten in Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit der CTR. Die Forschung der CTR werde als Dienstleistung betrieben, regionale Kleinstunternehmen bis hin zu internationalen Konzernen seien Auftraggeber, so Scherf. Er sagte auch, dass die CTR eine wesentliche Rolle im Rahmen von "Silicon Austria" einnehmen wolle.

Für die Industriellenvereinigung Kärnten sprach Claudia Mischensky, die Kärnten als Industrie- und Forschungsstandort mit dem österreichweit höchsten Anteil an Hightech-Beschäftigten vorstellte. Villachs Bürgermeister Günther Albel betonte, dass die Stadt einst die richtige Zukunftsentscheidung getroffen habe, nämlich Villach zur Mikroelektronik- und Hightech-Stadt werden zu lassen. Man wolle weiter in den Ausbau des Bildungsstandortes investieren und den Technologiepark noch sichtbarer machen, so Albel. Die Laudatio hielt Forschungsexperte Josef Affenzeller, der gemeinsam mit dem Bürgermeister eine Villacher Torte an das CTR-Team überreichte. Von der Kärntner Wirtschaftskammer gab es eine Ehrenurkunde.

Die CTR basiert auf einer Gründeridee von Land Kärnten, Stadt Villach, Industriellenvereinigung und der deutschen Fraunhofer Gesellschaft. Die Zielsetzung lautete, durch anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung die Innovationskraft der Unternehmen und des Standortes zu stärken. Am Standort in Villach verfügt die CTR über modernste Hightech-Infrastruktur mit Forschungsreinräumen als Herzstück. Das Team umfasst 75 Forscherinnen und Forscher aus insgesamt 14 Nationen.

Mittlerweile vertrauen über 270 Forschungspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft auf die Kompetenz der CTR. Rund 50 Projekte führt man pro Jahr durch. Außerdem ist die CTR im bundesweiten Kompetenz- und Exzellenzprogramm COMET vertreten sowie aktiv in zahlreichen EU-Projekten und Forschungsaktivitäten eingebunden. Eng ist die Vernetzung auch mit der Industrie, Universitäten und Fachhochschulen. Diese Kooperationen führten zu über 80 Patenten und mehr als 800 wissenschaftlichen Publikationen.

Infos unter www.ctr.at



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/Augstein