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Rotary in Kärnten: Große Leistungen und Hilfen im Dienst der Menschlichkeit

11.07.2017
LH Kaiser gratulierte neuen Governor Arno Kronhofer und dankte Kärntner Rotariern für ihr großes vielfältiges Engagement


Klagenfurt (LPD). Rotary ist als Teil der Zivilgesellschaft seit 1928 in Kärnten tätig. Mit 1. Juli übernahm der Kärntner Bundesheeroberst Arno Kronhofer die Führung des Distriktes 1910. Dieser umfasst die Bundesländer Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten und das Land Bosnien Herzegowina, mit insgesamt 4.500 Rotarierinnen und Rotariern sowie 900 Jugendliche, die in Rotaract- und Interact Clubs organisiert sind.

Am Montagabend gab es ein Treffen und einen Gedankenaustausch zahlreicher Rotary-Vertreter aus den 14 Kärntner Clubs im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung, zu dem Landeshauptmann Peter Kaiser eingeladen hatte. Der neue Governor Kronhofer stellte die vielfältigen Leistungen von Rotary Kärnten und Rotary International im Dienst des Nächsten und der Menschlichkeit vor - gemäß dem selbstgestellten Motto: "In einer Welt, die immer kälter wird, halten wir Rotarier dagegen".

Der Landeshauptmann begrüßte die Kommunikation seitens Rotary mit dem Land und hob die Gemeinsamkeit von Werten sowie die Internationalität hervor. Er gratulierte dem neuen Governor aus Kärnten. Kaiser ging kurz auf die Regierungsarbeit näher ein und machte deutlich dass man vom Triple A (Armut, Arbeitslosigkeit, Abwanderung) wegkomme und verstärkt auf das Triple I (Internationalität, Innovationen, Investitionen) setze und damit im Zusammenwirken mit der Bundesregierung bereits sehr viele Fortschritte gemacht habe. Er hob die Forschungsachse Kärnten-Steiermark und Initiativen im Bereich von Forschung und Entwicklung hervor. Auch sei es gelungen die Arbeitslosigkeit und insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren, so Kaiser. Auch mit der Verfassungsreform habe das Land einen wichtigen Schritt nach vorne gesetzt, erklärte der Landeshauptmann.

Kronhofer - er ist Mitglied beim RC Hermagor - erwähnte beispielhaft einige harte Schicksale, bei denen Rotary helfen konnte und schilderte auch berührende Momente der Dankbarkeit. In Kärnten wurden von den Clubs in den letzten Jahren 2,2 Mio. Euro für soziale Zwecke ausgegeben, rund 7.300 Menschen konnte geholfen werden. Die Bandbreite der Hilfeleistungen und Unterstützungen ist sehr groß, sie reicht von lebensrettenden Operationen, Frauenhausförderung über Ausbildungsprogramme und Kunstförderung bis zum Brunnenbau in Afrika.

Es gehe darum, für andere etwas Positives zu machen, anderen Menschen Perspektiven zu geben, gerade in Afrika sei es dringend notwendig, vor Ort zu helfen, sagte Kronhofer. Dies unterstrich auch der Landeshauptmann, denn hohe Mauern zu bauen würde nicht helfen, die Fluchtbewegungen zu stoppen, sondern nur Investitionen vor Ort seien wirksam und nannte dabei Charter Cities sowie Hilfsprogramme in einer Art Marshallplan. Wer helfe, bekomme mehr zurück als er gebe, meinte der Governor. Er dankte dem Landeshauptmann und überreichte Protokollchefin Christiane Ogris einen Blumenstrauß.

Herzlich begrüßt und bedankt wurde Paul Jankovitsch, Kronhofers Vorgänger als Rotary-Governor des Distriktes 1910. Unter den vielen Gästen sah man Künstler Manfred Bockelmann, Architekt Herwig Ronacher, Landtagsdirektor Robert Weiß, Klemens Fheodoroff (Obmann des Carinthischen Sommers), Militärdekan Remo Longin und Diakonie-Rektor Hubert Stotter. Für schwungvolle Musik sorgten Three Peaks von der Musikschule Spittal/Baldramsdorf.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Brunner
Fotohinweis: LPD/Eggenberger