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Regierungssitzung: Kärnten als internationaler Hotspot der Mikroelektronik: Multiplikator für zukunftssichere Jobs

20.07.2017
Einstimmiger Regierungsbeschluss zur Stärkung der Forschung in Kärnten


Klagenfurt (LPD). In einer außerordentlichen Regierungssitzung setzten alle Regierungsmitglieder heute, Donnerstag, einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Forschung in Kärnten im Bereich der Mikroelektronik und zur angestrebten Teilnahme in einem österreichischen Forschungsverbund.

Die Basis dafür hat Kärnten mit dem Silicon Alps Cluster - gemeinschaftlich mit der Steiermark - gelegt. "Mit Silicon Alps haben wir unsere Position als europäischer Hotspot für Mikroelektronik gestärkt", sagten Landeshauptmann Peter Kaiser und Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Rund 80 Prozent der österreichweiten Wertschöpfung im Bereich Mikro-und Nanoelektronik wird in der Steiermark und Kärnten erwirtschaftet. In beiden Bundesländern sind außerdem mehr als die Hälfte der technisch-wissenschaftlichen Forscher des Landes tätig. "Mit der nun erfolgenden Stärkung dieser Rolle multiplizieren wir unsere Potenziale im Bereich Mikroelektronik und schaffen zukunftssichere Jobs", betonte Kaiser.

Erfreut zeigen sich auch die weiteren Regierungsmitglieder. LHStv.in Beate Prettner: "Intensivierte Forschung im Bereich der Mikroelektronik wird auch weitere technische Fortschritte in der Gesundheitsversorgung bringen."

LR Gernot Darmann: "Die von mir von Beginn an forcierte Strategie zur Forschung im Bereich der Mirkolektronik eröffnet dem Industrie- und Wirtschaftsstandort Kärnten viele neue Zukunftschancen. Nach Klärung der offenen Fragen war für mich daher ein Mittragen des heutigen Regierungsbeschlusses selbstverständlich."

LR Christian Benger: "Neben der Hochtechnologie erhalten durch den Fokus auf Mikroelektronik auch die regionale Wirtschaft, die Zulieferindustrie und auch neue Start Ups positive Zukunftschancen."

LR Rolf Holub: "Gerade im Bereich der Energieeffizienz liegt durch die verstärkte und europaweit einzigartige Forschungstätigkeit enormes Potential."

LR Gerhard Köfer: "Ich habe mich stets für dieses Leuchtturm-Forschungsprojekt ausgesprochen und unterstütze Spitzenforschung in Kärnten."



Rückfragehinweis: LH Kaiser. LHStv.in Prettner, LHStv.in.Schaunig, LR Darmann, Benger, Holub, Köfer
Redaktion: Matticka/Zeitlinger