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POLITIK

Republik Österreich muss UN-Nuklearwaffenverbot rasch ratifizieren

04.08.2017
LR Holub zum Internationalen Hiroshima-Gedenktag: Kärnten tritt weiterhin entschieden gegen Nutzung der Atomkraft auf


Klagenfurt (LPD). Den alljährlichen Hiroshima-Gedenktag, der heuer diesen Sonntag begangen wird, nimmt Kärntens Umwelt- und Energiereferent Rolf Holub zum Anlass, vor der Nutzung der Atomkraft zu warnen. Kärnten trete weiterhin entschieden gegen jegliche Nutzung der Atomkraft auf. Sie sei eine destruktive, gefährliche und mit nicht abschätzbaren Langzeitfolgen verknüpfte Form der Energiegewinnung. Atomwaffen seien sehr oft als "Koppelprodukt" eng mit der Nutzung der Atomkraft verknüpft. Die Tod und Unheil bringende zerstörerische Kraft einer Atombombe wurde in Hiroshima und Nagasaki gegen die zivile Bevölkerung gerichtet: "Wir gedenken am Hiroshima-Tag der Atombomben-Opfer und sagen nie wieder", so Holub.

Holub tritt zudem mit der Forderung an die österreichische Bundesregierung heran, die vor wenigen Tagen positiv abgeschlossenen UNO-Verhandlungen zum völkerverbindlichen Verbot von Nuklearwaffen rasch zu ratifizieren. "Der Kampf gegen das Atomkraftwerk Krško sowie der Kampf gegen sämtliche Atomkraftwerke ist im Fokus unserer Energiepolitik. In Kärnten beweisen wir, dass es möglich ist, ohne risikobehaftete Atomkraft den Energiewohlstand zu erreichen", so Holub. Mit dem Energiemasterplan verfolge Kärnten konsequent die Nutzung von ökologisch verträglichen und der Gesundheit des Menschen zuträglichen Formen der Energiegewinnung.



Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Böhm