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140 Schwimmerinnen und Schwimmer überquerten Faaker See

06.08.2017
Sportreferent LH Kaiser nahm an Seeüberquerung um das "Blaue Band vom Faaker See" teil - Alle ÖWR-Einsatzstellen in Kärnten tragen mit Tatkraft und Zusammenhalt zum Sicherheitsgefühl bei


Klagenfurt (LPD). Bereits zum 53. Mal veranstaltete die Einsatzstelle Faaker See der Österreichischen Wasserrettung heute, Sonntag, die Seeüberquerung um das "Blaue Band vom Faaker See" von der Faaker See Insel zum Strandbad (Organisator: Einsatzleiter Bruno Rassinger). Im heurigen Jahr nahmen 140 Schwimmerinnen und Schwimmer aus Deutschland, Holland und Österreich daran teil. Der älteste Teilnehmer war 77 Jahre, der Jüngste neun Jahre. Die 750 Meter lange Strecke nahmen auch Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Stefan Sandrieser, Vorsitzender des Zentralausschusses für allgemein bildende Pflichtschulen in Angriff. Vor Ort waren ebenfalls die beiden Finkenstein-Gemeindevorstandsmitglieder Christine Sitter und Markus Regenfelder.

Bevor sich das Starterfeld in den See begab, dankte der Landeshauptmann allen Wasserrettungsmitgliedern in Kärnten für ihre großartige Tätigkeit. "Sie tragen mit ihrer Tatkraft und ihren Zusammenhalt in ihrer Freizeit zum Sicherheitsgefühl der Einheimischen und Gäste bei. Dass ist nicht mit Geld auszudrücken", betonte Kaiser. Ein spezielles Lob gab es vom Landeshauptmann für die ÖWR-Einsatzstelle Faaker See. "Sie sticht mit ihrer tollen Nachwuchsarbeit hervor."

Das Faaker-See-Team der aktiven ÖWR-Einsatzkräfte besteht aus 70 Mitgliedern. Rechnet man Kinder- und Jugendmitglieder sowie die Förderer mit ein, hat die ÖWR Faaker See rund 500 Mitglieder. Im heurigen Jahr musste sie bereits zu 30 Einsätzen ausrücken. Zu den häufigsten Einsätzen zählen Personensuchen, gefolgt von Sturmwarnfahrten in Verbindung mit Rettungen und Bergungen bei Unwettern.

Die Seeüberquerung wird seit dem Jahr 1964, im Gedenken an den plötzlich verstorbenen Rettungsschwimmlehrer und Einsatztaucher Harald Bader, durchgeführt. Ihm zu Ehren und als finanzielle Unterstützung für die Hinterbliebenen wurde das "Harald-Bader-Gedächtnisschwimmen" ins Leben gerufen. Mittlerweile zählt das "Blaue Band vom Faaker See" zu den beliebtesten Schwimmveranstaltungen in Kärnten. Die am schnellsten geschwommene Zeit hält Constantin Kaiser, ein Wiener mit Kärntner Wurzeln in der Zeit von 8:24 Minuten.

I N F O: www.wasserrettung-faak.at

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Sternig/Zeitlinger
Fotohinweis: ÖWR Faak