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Fipronilrückstände in Eiern: Richtigstellung der Kärntner Lebensmittel-Aufsicht

08.08.2017
Keine Eier von Kärntner Produzenten betroffen


Klagenfurt (LPD). In verschiedenen Onlineausgaben von österreichischen Medien wurde heute, Dienstag, über Fipronilrückstände in Eiern berichtet. Diese Berichte bezogen sich auf Kärntner Landwirtschaftsbetriebe, die Eier vom Markt nehmen. Diese Aussage entspricht nicht den Tatsachen und wird von der Lebensmittel-Aufsicht des Landes richtig gestellt: Fakt ist, dass eine österreichische Firma einen freiwilligen Rückruf gestartet hat, die Eier von einem Produzenten aus Deutschland bezogen hat. Die von dieser österreichischen Firma belieferten gewerblichen Betriebe wurden aufgefordert, die Eier mit Herkunft Deutschland aus dem Verkehr zu nehmen. Dabei handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme.

Festgestellt wird, dass bis dato keine Kärntner Eier mit Fipronilrückständen kontaminiert sind. Ebenso hat kein landwirtschaftlicher Kärntner Eierproduzent seine Eier vom Markt genommen. Die Lebensmittel-Aufsicht hat den Rückruf der Eier bei den gewerblichen Betrieben kontrolliert und festgestellt, dass diese sich nicht mehr im Handel befinden.

Auf Grund von Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen (BMGF) werden alle einschlägigen Betriebe in Kärnten von der Lebensmittel-Aufsicht überprüft. Laut BMGF wurde das gegenständliche Insektizid in Österreich nicht vertrieben. Das BMGF betont weiters, dass bis dato keine Informationen vorliegen, dass Eier mit Fipronilrückständen nach Österreich gelangt sind.



Rückfragehinweis: Abt.5 UA Sanitätswesen - SG Lebensmittel-Aufsicht, Alfred Dutzler
Redaktion: Dutzler/Böhm