News

LOKAL

Neuer Weg in der Gemeinde Preitenegg eröffnet

14.08.2017
LR Benger: Nach Sanierung wird der Weg Raffling Nord für den Verkehr frei gegeben


Klagenfurt (LPD). "Die Straßen und Wege im ländlichen Raum sind Lebensadern: Arztbesuche, Schule, Beruf, Erholung, Tourismus, Bewirtschaftung, Forst - all das funktioniert nur, wenn auch die Straßen und Wege in Takt sind", hält LR Christian Benger fest. Jede Investition in den ländlichen Raum erhalte ihn als Lebens-, Siedlungs-, Arbeits- und Naturraum.

Damit die Straßen und Wege in Takt sind, wird überall saniert und ausgebaut. So auch in der Gemeinde Preitenegg. Dort wurde kürzlich der Weg Raffling Nord gemeinsam mit den Anrainern, mit Bürgermeister Franz Kogler, Agrarausschussobmann Georg Dohr und Weggemeinschaftsobmann Franz Zarfl für den Verkehr frei gegeben.

Bei Raffling Nord handelt es sich um eine Verbindungsstraße zwischen der Gemeindestraße Raffling und dem Güterweg "Krieglkreuz - Hubenbauer". Das gesamte Almgebiet Schrottalpe, ein beliebtes Wandergebiet in der Region, wird mit diesem Weg erschlossen.

Die Generalsanierung des Weges hat schon 2010 begonnen. Der Ausbau der Strecke, die Geogitter-Verbauung, Entwässerungen sowie die Feinplanie und Asphaltierung, haben die Dauer der Sanierung ausgelöst. Zu berücksichtigen war auch das Gewicht des Milchtankwagens.

19 Beteiligte können jetzt aber sicher zur Arbeit, zum Arzt, zur Schule, zu den zu bewirtschaftenden Flächen gelangen. Immerhin werden über diesen Weg 407 Hektar Waldfläche bewirtschaftet und sind 101 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche zu erreichen. Auch 404 Hektar Almflächen werden über diesen Weg erschlossen. Die Gesamtbaukosten betrugen über 850.000 Euro. Aus dem Agrarreferat wurden auf Grund der hohen Gesamtsumme 55 Prozent der Kosten gefördert. Bauleiter war Werner Hofmeister.

"Damit die Wege ihre Funktion erhalten und Leben, Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften sicher gestellt sind, müssen sie saniert werden. Die Herausforderung ist groß. Immerhin umfasst das ländliche Wegenetz rund 8.600 Kilometer in Kärnten", sagt Benger. Im Vergleich: Die Landesstraßen umfassen rund 2.700 Kilometer und die Autobahnen 234 Kilometer.

Das Gesamtbudget für das ländliche Wegenetz beträgt 2017 über zehn Millionen Euro. Damit werden 18 Millionen Euro an Investitionskosten ausgelöst. "Diese Bauaufträge gehen zur Gänze in die heimische Wirtschaft. Rund acht Millionen Euro finanzieren alleine die Anrainer und Gemeinden. Zum Vergleich: In der Stadt muss niemand zum Straßenbau dazuzahlen", erinnert Benger. Zugleich profitieren von den Straßen und Wegen in den Tälern und Gemeinden aber auch Erholungssuchende, Wanderer und Touristen.

Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Stirn
Fotohinweis: Büro LR Benger