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Dieselgipfel: Steuerprivileg abschaffen und E-Mobilität stärken

22.08.2017
LR Holub: Dieselgipfel muss Start einer echten Mobilitätswende werden


Klagenfurt (LPD). Im Vorfeld des Diesel-Gipfels, der heute in Wien stattfindet, erinnert Umwelt- und Verkehrsreferent Rolf Holub daran, dass sich die österreichischen Bundesländer für eine Ökologisierung des Steuer- und Mobilitätssystems ausgesprochen haben. Bestandteil dieser Ökologisierung sei auch eine sofortige Abschaffung des bestehenden, steuerlichen Dieselprivilegs: "Die Landesklimaschutzreferentinnen und -referenten haben diese Forderung bereits mehrmals einstimmig an die Bundesregierung gestellt", so Holub. Der heutige Dieselgipfel müsse als Chance und Startpunkt für eine echte Mobilitätswende gesehen werden: "Der komplette Umstieg auf alternative Antriebe ist bis 2030 möglich. Zudem muss die E-Mobilität seitens des Bundes auf ihrer gesamten Bandbreite gefördert werden", erklärt der Verkehrsreferent.

Kärnten gehe mit dem Mobilitätsmasterplan bereits neue und innovative Wege in Richtung einer solchen Mobilitätswende: "Sowohl der Öffentliche Verkehr als auch die Elektromobilität gewinnen immer mehr an Bedeutung. Es ist höchst an der Zeit, diese Entwicklungen von Seiten der öffentlichen Hand zu fördern und zu unterstützen. Das Festhalten am fossilen Zeitalter ist gerade im Verkehrsbereich überholt. Mit der am besten ausgebauten Ladeinfrastruktur sind wir in Kärnten sehr gut auf das neue Mobilitätszeitalter vorbereitet", erklärt Holub die Vorteile der rund 300 öffentlichen E-Ladepunkte.

Das Land Kärnten sei bei der Elektromobilität ein Musterschüler: "Die derzeit eingesetzten E-Fahrzeuge des Landesfuhrparks sorgen pro Jahr für 36 Tonnen CO2-Einsparung. Es ist weiterhin unser Ziel, ein Drittel des Fuhrparks auf E-Mobilität umzustellen", so Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Fabian Rauber